Dez 06 2016

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Urbaner Bauwahn

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Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum andern bringen, bis daß kein Raum mehr da sei, daß sie allein das Land besitzen!

Jesaja 5:8

Dieser Bibelvers kam mir in den Sinn, als ich vor kurzem einen Kölner Stadtteil sah, wo teure Luxus-Bauhaus-Siedlungen entstehen. Dafür wurde sogar eine alte belgische Holzkirche abgerissen, um Platz zu schaffen für ein neues lukratives Objekt, das nur noch die Grundfläche der früheren Kirche andeutet. Ich weiß nicht, was die Leute in diese tristen Siedlungen in die Städte treibt. Was hat man davon? Dort ist es zu teuer, zu laut, zu autofeindlich, zu anonym und in vielen Städten auch einfach politisch-gesellschaftlich zu liberal. Das moderne Stadtleben ist der ultimative Albtraum.

Umso befremdlicher ist für mich dei Meldung, daß die Bundesregierung  das Bauen in Stadtzentren erleichtern will durch ein vom Kabinett beschlossenes Gesetz nach einem Entwurf Bauministerin Hendricks. Enger, höher und lauter soll alles werden. Das „Miteinander von Wohnen und Arbeiten“ soll dadurch erleichtert werden und ein Berliner Stadtteil sei Vorbild für dieses Gesetz.

Ich kann nur appellieren: Kommt aus den Städten raus. Eigentlich gibt es nichts besseres als außerorts zu wohnen, weil man sich dort frei entfalten kann. Das städtische Leben ist zu gezwungen und zu eng. Wer Musik macht, Kinder hat, grillt, gerne Musik hört, mehrere Autos hat usw., der weiß, was ich meine. Wir müssen raus aufs Land. Die Distanz zur Arbeit, die Nähe zur Natur macht die Leute einfach klarer im Kopf.  Der ganze urbane Rummel tut den Leuten nicht gut.  Das Stadtleben gaukelt den Leuten viel „Gemeinschaft“ vor, aber in Wirklichkeit ist man dort allein. Dort gibt es Menschenansammlungen, aber am Ende des Tages hat kaum einer etwas mit dem anderen zu tun.

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Nov 12 2016

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Moralische Pflicht

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Welche Partei höhlt die Grundwerte der Gesellschaft aus? Offener Brief an Bischof Dr. Markus Dröge, Erzbistum Berlin

Sehr geehrter Herr Dr. Dröge,
im Magazin IDEA vom 27.10.2016 war Ihre Aussage zu lesen, „die Kirche habe die moralische Pflicht, sehr deutlich zu sagen, dass wir die Unterstützung einer Partei, die die Grundwerte unserer Gesellschaft aushöhlt, nicht gutheißen können“. Wenn Sie diese Aussage auf die Linke oder die Grünen bezogen hätten, dann könnte ich als Christ ihre Meinung verstehen und auch biblisch nachvollziehen. Aber Sie hatten diese Bemerkung wohl eher auf dei AfD bezogen, und das kann ich nicht verstehen. Dabei ist es doch gerade die AfD, die doch bewußt den schuldigen Dienst meistert, den eigentlich die christlichen Kirchen aufgrund ihres Bekenntnisses verrichten müssen. Die AfD leistet einen exzellenten Dienst, die unfruchtbaren Werke der Finsternis aufzudecken (Eph. 5:11) und dem Bösen zu wehren.

Als Christ identifiziere ich mich mit der AfD, weil diese Partei

– für das Lebensrecht ist
– die Elternrechte schützt
– die Legalisierung von Homeschooling / Bildungsfreiheit befürwortet
– die traditionelle Ehe und Familie bewahrt
– sich gegen Homo-Ehe ausspricht
– die Gender-Ideologie stoppen will
– die Islamisierung stoppen will.

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Nov 09 2016

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Gratulation für Donald Trump

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Trump Mega-Plakat.

Ich freue mich über den Wahlsieg über Donald Trump. Dies ist eine Gebetserhörung für mich, denn Hillary Clinton ist eine zu große Gefahr für das Lebensrecht, den Frieden in der Welt, die Arbeitsplätze  und vielmehr noch eine zu große Gefahr für die USA und ihre Verfassung. Acht Jahre lang war nun jemand Präsident, der sein „eigenes“ Land verachtet und die Bevölkerung gespalten hat mit seiner ultra-linksliberalen, arroganten und überheblichen Politik. Mit Dekreten. Obama ist ultra-spalterisch, weil er nur Politik für eine Schicht ultralinker Liberaler machte, die sich mehr mit europäischem Sozialismus identifiziert als mit den Werten der US-Verfassung und dem ursprünglichen Charakter des Landes. Obama war der erste antiamerikanische Präsident, der meinte, er müsse sich vor der Welt für sein Land schämen und entschuldigen und internationalistische Kreise beliefern, die von der Zerschlagung der USA profitieren. Von einem US-Präsidenten, der sich mit der Bestimmung seines Landes wirklich identifiziert, ist zu erwarten, daß er fest zu Israel steht – dem einzigen wahrhaft demokratischen, friedlichen und freien Land. Östlich von Israel kommt nur noch Dunkelheit und Schrecken. Der aus Populismus und Arroganz vollzogene voreilige Rückzug aus dem Irak hat uns den Aufstieg der IS-Miliz beschert und wir leben nun in einer Welt eines unerträglich überheblichen Islam-Imperialismus. Arabische Firmen sind nun an vielen westlichen Unternehmen beteiligt oder übernehmen sie komplett. Wo sind die Sportler, die sich weigern, ein Emirates oder Etihad-Trikot anzuziehen? Islamisches Sport-Sponsoring brauchen wir nicht. Syrische Flüchtlinge sollten besser von Saudi-Arabien und Jordanien aufgenommen werden statt den beschwerlichen Weg über Balkan oder Mittelmeer nach Mittereuropa zu machen. Aber aus Strategie werden die Flüchtlinge nach Europa gelenkt, weil die Islamisierer den Geburtenmangel und die Familienzerstörung der Europa als Übernahmechance wittern, um sich gant Europa für den Islam einzuverleiben. Das ist so klar und offensichtlich, daß es mich immer wieder erstaunt, wie sehr die Europäer die Augen vor der Wahrheit verstecken.

Zuerst ist einmal das Schlimmste verhindert worden: Eine Präsidentschaft durch eine krimininelle Frau, die das Töten ungeborener Kinder als Frauenrecht ansieht, die weiterhin den Kurs setzt auf unchristliche Wertezerstörung, Sodomisierung, Einschränkung religiöser Freiheit, behördliche Drangsalierung konservativer und christlicher Bürger, mehr soziale Zwänge gegen sein Gewissen zu handeln, mehr Einschränkungen des Waffenbesitzes und des Jagdsports. Dabei haben die USA schon seit 1968 ein verfassungswidriges Waffenkontrollgesetz. Donald Trump hat nun die Pflicht freie Posten im Obersten Gerichtshof mit konservativen, verfassungstreuen Richtern zu besetzen anstatt mit linsliberalen Richtern, die die Verfassung nur als Hindernis sehen, das es zu überwinden gilt. Das Urteil zur Homo-Ehe hat gezeigt, wie unverständig die Richter geworden sind und sich selbst legislative Macht anmaßen anstatt die Verfassung zu interpretieren, so wie sie ist. Die Regierung hat nicht die Autorität den Begriff der Ehe umzudefinieren. Es handelte sich um ein politisiertes, populistisches Urteil, das nicht sachlich ist und aus heißer Luft frei erfunden wurde. Es bleibt zu hoffen, daß die Meinung der widersprechenden Richter zur Mehrheitsmeinung im Obersten Gerichtshof wird, s0 daß mit einem Schlag auch der Abtreibungsschauprozeß Roe vs. Wade von 1973 rückgängig  gemacht werden kann. In Sachen Homo-Ehe muß sich der Oberste Gerichtshof selbst berichtigen und sich wieder auf das Urteil von Bowers vs. Hardwick von 1986 zu berufen. Ansonsten werden die Spalter der Nation immer tieferer Gräben auftun durch absurde neue Greuel wie nun die Gender-Ideologie.

Es muß sich jeder darüber im klaren sein, daß wir die Republik behalten wollen – so wie sie war, so wie sie gegründet wurde. Träumereien von Veränderungen kann man nicht den Leuten aufzwingen. Das erzeugt Widerstand und Spaltung. Die Schuld dafür kann man allerdings nicht Donald Trump in die Schuhe schieben. Die Spaltung begann mit einem Mann aus Chicago, der sich von radikalen Typen auf der Uni hat irreleiten lassen. Saul Alinsky hat einem jungen Obama den Kopf verdreht. Dieser hat nun die Energie seines Lebens in fragwürdige und schlichtweg falsche Ziele gesteckt. Allein die Schilderung das „community organizing“ etwas Soziales sei, „um den Armen zu helfen“, ist fragwürdig. Alinsky jedenfalls hat bei der Mafia gelernt. Der Versuch das Land mit Mafia-Methoden zu regieren hat großen Schaden angerichtet. Die Ernennung von „Zaren“ und die Bestechung von Senatoren mit öffentlichem Geld, damit sie das Obamacare-Gesetz unterschreiben, das so kompliziert ist, das kaum einer weiß, was drin steht. Das alles sind so völlig unamerikanische Dinge, die einfach nicht in die USA gehören.

Hillary for Prison

Schämen müssen sich die Medien, die Donald Trump Sexismus vorwerfen. Wo waren diese Medien, als wir in den 90er Jahren Bill Clinton des Amts entheben wollten für sein sexistisches Verhalten. Bei ihm waren es nicht nur Witzeleien, sondern fürchterliche Taten bis hin zur Vergewaltigung und regelmäßiger Kontakt zu Prostituierten, die von Polizisten herangefahren wurden. Wer darüber redete konnte mit dem Ende seiner Karriere rechnen oder der Nachricht, daß er „Selbstmord“ begangen habe. Hillary als Anwalt der Frauenrechte ist nicht glaubwürdig, denn sie hat die Taten ihres Mannes auch noch verteidigt und die Opfer in Mißkredit gebracht. Sie ist zwar die vielfach betrogene Ehefrau, aber Bill und Hillary sind „partners in crime“ wie Bonny und Clyde. Die Beziehung ist nur Mittel zum Zweck. Hillary benutzt Bill wohl nur als Mittel zum Erfolg.

Beschämend auch die Begründung von Frau Clinton, daß die Ursache für den Angriff auf die US-Botschaft in einem christlichen Film von koptischen Christen läge. Unter Hillary hätte es wohl immer drastischere Einschnitte in Amerikas Einzigartigkeit und Freiheit gegeben, weil sie damit internationale linsliberale Kräfte beeindrucken will. Es ist nicht die Aufgabe von US-Präsidenten, die amerikafeindlichen Gelüste vom Rest der Welt zu befriedigen. Jegliche Sehnsüchte, daß die USA so mittelmäßig werden, wie die „anderen Länder“ sollten abgesagt werden. Die von Mega-Konzernen herbeigeführte globale Verschmelzung von Kulturen hat schon zu sehr den Charakter der USA geschwächt. Alles, was als „zu amerikanisch“ gilt, wird abgeschafft. So wurde im 21. Jahrhundert die Country-Musik an internationale Geschmäcker angepaßt von den Musik-Konzernen. Beim Design von Autos bemerkt man, wie US-Modelle beendet werden und durch internationale Modelle ersetzt werden. Auf subtile Weise vollzieht sich ein Krieg gegen den traditionellen Charakter des Landes. Auch die Einwanderungspolitik wird zu solcher schleichender Veränderung mißbraucht. Als Christen sind wir Salz und Licht und streuen Sand ins Getriebe der linksgrünen, säkularhumanistischen Maschinerie.

Wir haben von Gott eine Vision, wie die Dinge zu funktionieren haben. Wir sind dankbar für die Richtschnur der Bibel, weil wir da eine richtige Schilderung der Sachverhalte in dieser Welt haben. Wir bekommen die richtige Perspektive über die Rolle von Regierung, das Lebensrecht, die Familie, das Geld, die Wirtschaft und und und. Wer nur die Schilderung aus den Medien in sich aufnimmt und nie etwas Nahrung aus der Bibel und aus der Predigt des Wortes aufnimmt, der muß sicherlich in dieser bösen Welt an Depressionen leiden, weil er keine Hoffnung mehr hat. Gott ist der Herrscher der Welt der über allen Regierungen und Mächtigen steht. Er lenkt die Herzen der Mächtigen. Für unsere Regierungen müssen wir beten, daß sie noch Gottes Weisheit handeln und nicht einfach alles ignorieren, was in der Bibel steht. Das ist unsere Richtschnur, und es ist zu bedauern, daß viele das nicht so sehen und meinen, sie können sich selbst alles einbilden.

Wenn wir Veränderung haben wollen, dann am besten in Form von Besserung und Umkehr zu Gott und seinem Wort. Aber wenn Veränderungen kommen, die darauf basieren, daß wie von Gott abweichen und sein Wort hinter unseren Rücken werfen, dann müssen wir uns ausklinken und uns von solchen Veränderungen distanzieren und nicht mitmachen.

 

Okt 03 2016

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Warum ein rechtskonservativer Republikaner in den USA gut für Deutschland ist.

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Berlin verdankt ein Großteil seiner heutigen Freiheit und Einheit dem Wirken eines rechtskonservativen US-Präsidenten – Ronald Reagan – und seinem klaren Kurs gegenüber der damaligen UdSSR. Dies wurde verewigt in Reagans Rede vor der Mauer am Brandenburger Tor 1987, wo er Herrn Gorbatschow aufforderte, diese Mauer niederzureißen.

Die heute in Berlin eher linksliberal orientierten politischen und gesellschaftlichen Kräfte sollten sich daher einmal genauer Gedanken machen, woher die Freiheit kommt, die sie heute genießen, nutzen oder leider auch mißbrauchen. Der Bürger bezahlt für öffentlich-rechtliche Medien, die einer linksliberalen, korrupten und kriminellen Demokratin beim Wahlkampf helfen. Die Lügenpresse versucht dem Bürger ein falsches Zerrbild von konservativen Politikern zu vermitteln. Sei es der übliche Haß gegen US-Republikaner – wie er bei jedem Wahlkampf von den Systemmedien verbreitet wird – oder auch die ständige Schürung von Haß gegen die AfD in Deutschland. Dabei ist die AfD ja nur der konservative CDU-Flügel den Merkel aus der CDU rausgeekelt hat im Rahmen der „Großen Koalition“. Wir haben keine unparteiischen Medien mehr. Die Massenmedien handeln im Affekt säkularistischer Ideologisierung und verbreiten eine Gesinnungstyrannei.

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