Jan 15 2012
Johannes 3:16 im Fußball

Es ist eine richtige Freude, diesen Werbespot des christlichen Werks Focus on the Family anzusehen, der am 14. Januar in einer Werbepause beim Footballspiel zwischen den Denver Broncos und den New England Patriots auf dem Sender CBS gesendet wurde.
Kein anderer Bibelvers faßt das Evangelium so perfekt zusammen, wie die Worte Jesu an den suchenden Nikodemus in Johannes 3:16:
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Das zweite Video zeigt die Lesung des ganzen 3. Kapitels des Johannesbriefes auf Deutsch in einer kleinen ländlichen Methodistenkirche in Tennessee.
In Johannes 3:16 lernen wir folgendes:
- Gott hat unsere Rettung aus Liebe zu einer verloren gegangenen Menschheit veranlaßt.
- Gott bewies Seine Liebe, indem er Sein Bestes gab: Seinen eingeborenen Sohn. Eingeboren heißt, daß Jesus göttlich ist wie der Vater. Gott ist Mensch geworden in Jesus Christus.
- Die Liebe Gottes ist eine gebende, aufopfernde Liebe, und somit das Vorbild für das, was wir Menschen Liebe nennen sollen. In entchristlichten Gesellschaftskreisen wird das Wort Liebe noch benutzt, aber mit einem anderen Sinn umgedeutet, denn dahinter versteckt sich oft nur vergängliche Lust, Begierde oder gar Perversion.
- Ohne Gottes Liebe gehen wir verloren.
- Rettung in Form eines ewigen Lebens gibt es nur durch Glaube an Jesus Christus. Nicht Taufe, Konfirmation, Firmung, gute Werke, Reinkarnation, Meditation, Ramadan usw … sondern Glaube an Jesus Christus ist das universal gültige Prinzip, durch die die Liebe Gottes Einzug in unser Leben gewinnt und uns vor dem ewigen Verlorensein rettet.
- Die Einladung zum Glauben geht an “alle”. Es gilt: “alle, die an ihn glauben”. Es gibt keine örtlichen oder kulturellen Grenzen für die Botschaft der Liebe Gottes in Jesus. Ganz egal ob in den Hügeln von Tennessee oder in der Innenstadt von Peking oder den entlegenen Winkeln des Amazonas oder in den Bergen von Iran oder in Dubai. Jeder Mensch hat das Recht, das lebenswichtige Evangelium verkündigt zu bekommen.
Der geniale Werbespot mit den Kindern, die Johannes 3:16 aufsagen weckt natürlich den Wunsch, daß dies auch einmal in der Halbzeitpause bei einem Fußball-Spiel hierzulande gesendet wird. Es ist so bitter, bitter nötig, daß man die Sorge gar nicht in Worte fassen kann. Es ist ein unaussprechliches Geistesseufzen (Römer 8:26). 31,1 Millionen Menschen sahen das WM-Halbfinale Deutschland-Spanien im Jahr 2010. Millionen von Menschen auf einmal würden die Botschaft des Evangeliums zumindest hören und sehen. Hinzu kommen noch all die Public Viewing Standorte. Besorgniserregend sind leider die Werbedisplays von Spielhöllen, Kredithaien und Finanzbetrügern bei Fußballspielen.Die Symptome der Rekordarbeitslosigkeit, unter der Deutschland nach wir vor leidet, hat die Politik vertuscht, indem man allerlei unlauteres Gewerbe, das vormals untersagt war, legalisiert oder subventioniert hat: Prostitution, Sklaverei (neudeutsch: Zeitarbeit), Armutsindustrie, Spielhöllen und Solarblase, die jetzt bald zerplatzt und Haushalte in die Insolvenz reißt. Viele Menschen werden auch nicht mehr als arbeitslos gezählt, obwohl sie es donnoch sind. Psalm 128:2 wäre ein ehrlicher Maßstab dafür, ob jemand arbeitslos ist oder nicht.
In den USA gab es in den vergangenen Jahren auch moralische Entgleisungen von weltlichen Sängern bei Veranstaltungen in der Halbzeitpause. Sicherlich will CBS verlorenes Vertrauen wiedergutmachen. Focus on the Family ruft deshalb dazu auf, CBS zu schreiben und Danke für die Ausstrahlung dieses christlichen Spots zu sagen. Es ist dennoch sehr erhebend, wenn Football-Spiele mit Nationalhymne, Gebet und einem tiefen Überflug durch Kampfflugzeuge der Streitkräfte eröffnet werden. Radikale Atheisten und Geschäftemacher haben aber bewirkt, daß oftmals Gebete nur noch im Namen eines generischen “Gottes” gesprochen werden dürfen aber nicht im Namen Jesu Christi. Das ist allerdings für Christen nicht zu rechtfertigen, da sie ausschließlich “im Namen Jesu” beten, denn es gibt keinen anderen Namen durch den wir Zugang zum Vater im Himmel haben.
Wie lange wird es dauern, bis ein christlicher Spot mit Johannes 3:16 in der Halbzeit eines Bundesliga-Spiel gesendet wird? Werden die Landesmedienanstalten dies zensieren wie sie es vor ca. 10 Jahren bei den “Kraft zum Leben”-Spots der DeMoss-Stiftung gemacht haben? Aber wir Christen können mit kleinen Schritten anfangen. Mich begeistert zum Beispiel die Operation Beautiful, wo Menschen in sämtlichen öffentlichen Einrichtungen kreativ gestaltete Haftnotizen (Post-Its) hinterlassen mit positiven Botschaften für den Nächsten, der sie antrifft. Denn im Alltag sind wir stets umgeben von toxischen negativen Gesprächen: Fluchen, Lästern, Hetzen, Streit, Geschrei lähmen Menschen und versetzen sie in negative Depression und Handlungsunfähigkeit. Wer eine Haftnotiz mit einem guten Wort plaziert, wählt positive Gedanken. Das alte Sprichwort “Ein gutes Wort am frühen Morgen erfreut das Herz den ganzen Tag”, das früher neben dem Haussegen hing, hat es wohl in die heutige Zeit überlebt, und wird mit Operation Beautiful zu einem praktischen Handlungsschritt. Wieviel mehr sollten wir nicht eine Spur von Post-Its mit erbaulichen Bibelstellen hinterlassen? Sei es der Spiegel einer öffentlichen Toilette oder auf Münzfächern von Einkaufswagen usw.
Es ist sowieso eine hilfreiche Therapie, Bibelverse auswendig zu lernen oder abzuschreiben. Sagt uns nicht schon die Bibel, wir sollen Gottes Wort auf Tür und Tor hinterlassen in 5. Mose 6:9? Ein Schild mit einem Bibelvers kann man am PKW anbringen und am Grundstücksrand kann man auch ein Bibelversschild aufstellen. Für viele Kinder ist Johannes 3:16 der erste Bibelvers, den sie auswendig lernen. Hier sind einige interessante Fotos, die vielleicht Ihre Kreativität wecken:














