Jan 18 2008

Ingo Breuer

Eine Christin berichtet von ihrer Bekehrung

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Eine schweizer Leserin dieser Internetseite sandte uns das folgende erfreuliche Zeugnis zu, indem zu sehen ist, wie der Glaube an Jesus Christus alles neu macht.

Im Jahre 2000 sind wir neu zum Christlichen Glauben gekommen. Wir haben 3 Kinder. Leider sind mein Mann und ich in Familien aufgewachsen, die vom Gedankengut der 68er Jahre fehlgeleitet wurden (Humanismus und Antiautoritaet).

Als wir dann geheiratet hatten, dachten wir, dass Kindererziehung ganz natürlich und völlig einfach sein würde. Als Jonas geboren wurde ging es die erste Zeit ja auch ziemlich gut, aber die dämonische Saat von Rebellion und Ungehorsam begann sehr schnell zu keimen. Wir merkten es nicht, bis uns dann Ruth geschenkt wurde. Die Probleme häuften sich – ich wusste mit der Zeit weder ein, noch aus. Ich war mit den Nerven voellig am Ende. Eines Tages hat mich Jonas dermassen erzürnt, dass ich ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe, mein Mann musste sogar dazwischen treten! So konnte es nicht mehr weiter gehen. Ich weiss es noch genau, es war am Vorabend meines Geburtstages, da klopfte es an unserer Haustüre und eine Frau stand im Hauseingang. Sie sprach von Gott und Erlösung. Ich hörte interessiet zu – verstand aber kein Wort. Am Schluss gab sie mir eine Bibel und verabschiedete sich. Ich warf die Bibel in eine Ecke des Esszimmers und ging wieder der Hausarbeit nach: Was sollte ich mit einem Buch, dass 2000 Jahre alt ist???

In der folgenden Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich ging also ins Esszimmer, kramte die Bibel hervor und begann zu lesen. Es war kaum zu glauben: Der Inhalt war ja brand-neu, voll Weisheit und Offenbarung. Am andern Tag rief ich meinen Mann und wir begannen zu Zweit zu lesen. Es war wie ein Wunder, jede Seite hielt uns unbarmherzig den Spiegel unserer Verfehlungen vor, gleichzeitig schoepften wir immer mehr Hoffnung und Mut! Wir mussten einsehen, dass wir gesuendigt hatten an uns und unsern Kindern! Erst begannen wir uns ein Christliches Fundament aus Liebe und Gottesfurcht zu bauen, darauf kamen dann die Pfeiler des Gehorsams und der (Selbst-) Disziplin. Schliesslich waren wir dann selber bereit, unsere Kinder nach Biblischen Grundsätzen zu erziehen, auf dass diese nicht mehr vom Pfade abkaemen, auch wenn sie einmal alt sein wuerden (Sprüche 22,6).

Zu unserer Schande müssen wir gestehen, dass wir ja gar nichts verstanden haben, bevor wir errettet wurden: Wir haben naemlich gedacht, dass jegliche Zuechtigung automatisch eine Misshandlung sei! Dabei ist doch Disziplin ein Ausdruck elterlicher Liebe. Die Bibel sagt ja in Sprüche (13,24): Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten. Die körperliche Züchtigung wird im angeführten Vers im Gegensatz zu einem „sich selbst überlassenen Knaben“ gesehen. Allen Psychologen, Politikern und Antichristen zum Trotz: Gott spricht von „Zucht“. Und die sogenannte antiautoritäre Erziehung widerspricht den Gedanken Gottes auf das Schreckliste!

Wer von Zucht und Ordnung nichts hält, der muss bereit sein, mit dem Gegenteil davon – Verblödung und Lernunfähigkeit – zu leben. Leider ist es so, dass mit dem Einzug der 68er Studentenbewegung in der Erziehung, die antiautoritären Pädagogik als goldenes Kalb angebetet wird. Die heutigen Kinder sollten von Staates wegen: alles, sofort und umsonst haben können. Kein Kind will und muss sich mehr anstrengen, es herrscht eine Spaßhaltung, Selbstmitleid und eine unstillbare Konsumgier nach Sex, Drogen und allerlei technische Zerstreuungsmittel (X-Box, CD, Video, Game-boy etc).

Die humanistischen Heilsbringer der antiautoritären Erziehung zogen aus, um Kinder von der angeblich krank machenden Wirkung einer autoritären Pädagogik zu befreien. Tatsächlich stürzten diese Nicht-Erzieher viele Eltern und Kinder in psychische Verwirrung und machten sie liebes- und arbeitsunfähig. Da war es früher in unserer Kindheit ganz anders. Mein Mann und ich sind der Meinung, dass fürsorgliche Strenge und Disziplin in den meisten Fällen zu Heilungen verwirrter Jugendlicher führte – und nicht psychologische Betreuung und Schmusekurse. Unter „Strenge“ verstehen wir auch die Anwendung von körperlicher Züchtigung, wie sie zum Beispiel in Singapur, besonders bei Jugendlichen, angewendet wird, mit dem Ergebnis, dass es dort fast kein Kriminalität gibt! Mein Mann kann ihnen diese Feststellung nur bestätigen!

Vor allem bei Roheitsdelikten, die aus einem übersteigerten Ego und Langeweile heraus begangen werden, wie Vandalismus, Schlägereien, Anpöbeln und Vergewaltigung könnten durch eine solch empfindliche Strafe sinnvoll geahndet werden. Diese Strafen haben auch den großen Vorteil, dass die Täter – nicht wie bei Haftstrafen – in eine „Schulungsanstalt und Kontaktbörse für Kriminelle“ (Gefängnis) kommen. Es ist mir nicht klar, in wie weit eine körperliche Bestrafung entwürdigender sein soll, als eine jahrelange Käfighaltung im Gefängnis.

Wir denken, dass der Kern der Kindererziehung Disziplin und Gottesfurcht ist. Diese müssen immer von Aussen kommen. Daraus entwickelt sich die Selbstdisziplin, welche von Innen, aus dem reifer werdenden Jugendlichen kommt (Sprüche 22:6). Ich weiss, das klingt altmodisch. Disziplin fordere Verzicht, Triebunterdrückung, Einschränkung des eigenen Willens: Disziplin setzt an die Stelle des Lustprinzips das Leistungsprinzip, sie ist legitimiert durch die Liebe zu unsern Kindern und Jugendlichen.

Die Rollen von Mann und Frau, Vater und Mutter werden verändert, getauscht und ja sogar aufgehoben. Wir sind der Ansicht, dass der Mann die Familie anführen soll, indem er die Verantwortung für die ganze Familie zu tragen hat. Daraus entspringt die Sorge um das Wohl der Familie (Eph.5,28-29), er kommt für ihren Lebensunterhalt auf (dazu braucht er viel Kraft, als sichtbares Zeichen einen robusten Körperbau, breiteren Schultern etc.). Die Frau braucht das nicht (sie braucht weniger körperlich zu ertragen und hat einen zierlicheren Körperbau). Damit haben wir Frauen aber auch nicht das Recht, über die Männer zu herrschen. 1.Tim.2:12. Mann und Frau müssen sich ergänzen! Bei uns gilt das namentlich auch im erzieherischen Bereich: Der Mann trägt die Verantwortung, indem er das Mass für Zucht und Ordnung bei den Kindern vorgibt. Meine Aufgabe ist, seine Absicht umzusetzen, und Gottes Willen durchzusetzen. Ich gebe zu, dass das nicht immer so einfach ist. Was aber uns Eltern sehr Hilft ist Gottes Wort und das Hochhalten von traditionellen Werten.

Auch hier ein Beispiel aus der Jugend: Jedes erste Wochenende im Monat war jeweils der sogenannte „Rutengang“ angesagt. Vater und Mutter, meine zwei Schwestern, meine zwei Brüder und ich, schlüpften am späten Samstagnachmittag in die Stiefel und dann machten wir uns auf den Weg zum nahen Forst (Heute befindet sich dort ein Wildpark). Am Bach setzten wir uns im Kreis, lasen aus der Bibel und beteten alle zusammen. Danach wurde dürres Holz gesammelt, aufgeschichtet und angezündet, wir sangen christliche Lieder und Vater spielte auf seiner Mundharmonika. Nach dem Lied suchten wir Astgabeln, spitzten diese mit dem Messer an, steckten Würste darauf und brieten sie über dem Feuer, getrunken wurde das Wasser aus dem Bach. Ich kann Ihnen versichern: Es war wundervoll…

Bevor das Feuer ausging, mussten wir Kinder uns paarweise aufmachen, um sieben unterarmlange Zweige für eine Rute zu schneiden. Ein Kind durfte derweilen zurückbleiben, um das Feuer auszumachen und den Platz aufzuräumen. Zu Hause banden Vater und Mutter die Zweige mit braunen Hanfschnüren zu zwei Ruten zusammen. Nie hätte sich ein Kind erlaubt, dürre oder zu kurze Zweige zu sammeln! Dann wurde die eine in das Knabenzimmer – und die andere in das Mädchenzimmer gelegt. Die alten „Schäfer“, so wurden die Ruten genannt, erschwanden im Kohlekeller und wurden dann zu Silvester verbrannt. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich so etwas erleben durfte. Wir hatten ein völlig ungestörtes Verhältnis zu Reue, Strafe und Busse. Alles war klar und natürlich: Von Gott im Himmel gewollt und von Vater und Mutter gelebt. Wir wussten genau, dass auf sündiges Verhalten eine Strafe in Form einer Züchtigung folgte. Danach waren unsere Seelen wieder rein, offen für Ermahnung und Belehrung. Da war doch niemals Hass, Trauma oder sonst so irgendetwas in der Art vorhanden!

Darum: Ist jemand in Christus,
so ist er eine neue Schöpfung;
das Alte ist vergangen;
siehe, es ist alles neu geworden!
2 Korinther 5:17
Gerne können Sie uns auch Ihre Bekehrungsgeschichte zusenden. Wie sind Sie zum rettenden Glauben an Jesus Christus gekommen? Hat Sie jemand zu Christus geführt? Wir würden auch Ihr Zeugnis veröffentlichen. Falls Sie aber noch nicht, Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland aufgenommen haben, können Sie uns auch schreiben oder sich weiter auf dieser Seite umsehen, damit Sie das Evangelium hören und der Botschaft Jesu Ihr persönliches Vertrauen schenken. Es ist unsere Hoffnung, daß auch Sie von neuem geboren sind und Gottes Gnade erfahren haben.

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