Monatsarchiv für März 2009

Mrz 05 2009

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Ingo Breuer

Wechselgeld, Wandel, Geld und Geiz.

Abgelegt unter Allgemein


Change has come! Unter diesem Motto wurde US-Präsident Obama im Januar 2009 in sein Amt eingeführt. Das Wort “change” kann unterschiedlich ausgelegt werden. Das Wort bedeutet einerseits “Wandel” aber auch “Wechselgeld”! So wie sich die USA in Schuldenbergen selbst zugrunderichten, scheint dort nichts als Wechselgeld übrigzubleiben.

Stimulus und Bailout
Völlig unüberschaubar sind die Kosten für die Ankurbelung der Wirtschaft und die staatliche Rettung von allerlei Konzernen. Hier ein Überblick über die Zahlen.

168,000,000,000 Dollar Steuergutschriften für 2008 unter Bush
700,000,000,000 Dollar Rettungspaket für Banken (TARP) unter Bush
789,000,000,000 Dollar Stimuluspaket unter Obama
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1,657,000,000,000 Dollar INSGESAMT

Dies sind nur die Rettungspakete über die der Kongress abgestimmt hat. Weitere direkte Verpflichtungen zur Rettung der Wirtschaft wurden ohne Autorisierung durch den Kongress durch die Federal Reserve und die FDIC verabschiedet in Höhe von 8,000,000,000,000 Dollar. Die Empfänger dieser Gelder werden laut Nachrichtendienst Bloomberg nicht genannt. Somit sind wir also bei insgesamt ca. 9,700,000,000,000 Dollar.

Die Bibel sagt:

Spr 6:1 Mein Kind, wirst du Bürge für deinen Nächsten und hast deine Hand bei einem Fremden verhaftet,
Spr 6:2 so bist du verknüpft mit der Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes.
Spr 6:3 So tu doch, mein Kind, also und errette dich; denn du bist deinem Nächsten in die Hände kommen; eile, dränge und treibe deinen Nächsten!
Spr 6:4 Laß deine Augen nicht schlafen noch deine Augenlider schlummern!
Spr 6:5 Errette dich wie ein Reh von der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Voglers.

Spr 22:7 Der Reiche herrschet über die Armen, und wer borget, ist des Lehners Knecht.

Spr 22:26 Sei nicht bei denen, die ihre Hand verhaften und für Schuld Bürge werden;
Spr 22:27 denn wo du es nicht hast zu bezahlen, so wird man dir dein Bett unter dir wegnehmen.

Zuerst wollen wir also folgendes wissen: Woher kommt das Geld? Wer sind die Lehner? Wer sind die Empfänger? Wer soll das bezahlen? Warum sollen wir uns und nächste Generationen knechten lassen? Was ist Geld? Was ist Zins?

Zweitens stellen wir also fest, daß die Bibel jede Menge über Finanzen zu sagen hat. Zweitens stellen wir fest, daß die Botschaft der Bibel zum Thema Finanzen überwiegend unbekannt ist weil sie entweder aus Unwissenheit nicht gelehrt wird oder aber absichtlich ignoriert wird. Denn drittens stellen wir fest, daß die biblische Botschaft über Finanzen quasi ein Bedrohung ist für Riesenkonzerne, die mit Sünde und Götzendienst wirtschaften.

Nun müssen wir einmal die riesigen Zahlen, mit denen hier jongliert wird, veranschaulichen, damit wir zur Kenntnis nehmen, welche Art von finanziellem Terrorismus wir uns nun ausgesetzt sehen, . Nehmen wir nur einmal die vom US-Kongreß verabschiedeten Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft der letzten 1 1/2 Jahre für insgesamt 1,657,000,00,,000 Dollar beginnend mit Bushs Steuergutschriften von 2008 bis Obamas Stimuluspaket mit endlosen Geldzuwendungen für linksliberale Lieblingsprojekte.

Dieser Geldbetrag für diese staatlichen Maßnahmen ist so hoch, daß man damit, seit der Geburt Jesu Christi tagtäglich ca. 2,3 Millionen Dollar ausgeben könnte. Würde man von der Schöpfung des Himmels und der Erde ausgehen, so könnte man seitdem täglich 755,000 Dollar ausgeben. Mit dem Geld könnte man auch 6373 Boeing 747-400 auf einen Schlag bestellen. Sicherlich würde Boeing dann einen Mengenrabatt gewähren, so daß es noch mehr Flugzeuge wären. In 40 Jahren wurden aber bislang nur 1412 Boeing 747 gebaut, so daß bis zur endgültigen Auslieferung aller Maschinen bei gleichbleibendem Produktionstempo noch weitere 180 Jahre vergehen müssen. Sie sehen also, daß die meisten Menschen gar nicht verstehen, welche katastrophalen und überdimensional großen Verpflichtungen die Staaten eingehen mit diesen Geldzuwendungen zur “Rettung der Wirtschaft”.

Nimmt man die gesamten Schulden der USA in Höhe von ca. 11,000,000,000,000 Dollar als Grundlage, so könnte man von der Schöpfung bis heute täglich ca. 5 Millionen Dollar ausgeben oder über 42000 Boeing 747-400 bestellen (Lieferzeit: 1198 Jahre).

Da will jemand behaupten, das Ereignis des Sündenfalls würde uns heute nicht mehr berühren, weil das schon “so lange her” sei. Die Sündenschuld wäre quasi “verjährt”. Könnte man sie abbezahlen, dann wäre sie bis heute nicht bezahlt. Wenn aber die Schulden einzelner Staaten schon so hoch sind, daß selbst wenn man diese Beträge rückgehend bis zur Schöpfung auf die Tage umlegt, dann immer noch unbezahlbare Beträge vorhanden sind, dann wird uns auch klar werden, daß man die Sündenschuld des Menschen nicht so einfach von sich weisen kann, nur weil ihr Ursprung beim Sündenfall zeitlich so weit entfernt scheint. Wenigstens gibt es bei der Tilgung unserer Sündenschuld Hoffnung, denn der Herr Jesus Christus hat sie bezahlt mit seinem kostbaren Blut.
1Ptr 1:18 und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise,
1Ptr 1:19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,

Gott gab Seinen eingeborenen Sohn hin zum Sühnopfer für unsere Sünde. Nun liegt es an uns, ob wir Jesus wählen und das Sühnopfer in Anspruch nehmen oder in unseren Sündenschulden sterben.

Es liegt in der Natur der Sünde, daß sie Kosten verursacht. Sünde hat uns das Leben gekostet. Aber Sünde und die damit verbundenen Laster verursachen auch rein finanzielle Kosten: Gesundheitswesen, Anwaltskosten, Beschaffungskriminalität, Kriminalitätsbekämpfung, Verschwendung, ….

Die Bibel sagt:
Jak 1:15 Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebieret sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebieret sie den Tod.
Röm 6:23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.
Das Übertreten gegen den Willen und die Gebote Gottes kostet. Lesen Sie einmal in der Heiligen Schrift den Niedergang vom Garten zur Gosse von Adams Sündenfall bis zur Sintflut in 1. Mose 3 bis 6 und dann denken Sie daran, daß Jesus sagt, daß die Zeit vor seiner Wiederkunft sein wird wie die Tage der Sinftflut. (Lk 17:26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:) Die vorsintflutliche Zeit war geprägt von Bosheit, Tyrannei, sexuelle Freizügigkeit, Nichtbeachtung Gottes, Ablehnung der Botschaft Noahs. Die Ablehnung des christlichen Bilds von Ehe und Familie hat den gesamten Generationenvertrag ins Wanken gebracht. Diese Ablehnung der Gebote Gottes wird heute euphemistisch als “demographischer Wandel” bezeichnet.
Merke: Wenn der moderne Mensch von “Wandel” spricht, dann ist damit in 99,9% aller Fälle Sünde gemeint.
Da man davon ausgeht, daß der Generationenvertrag in Zukunft nicht ausreichend die Renten absichert, versucht man auf dem Kapitalmarkt die Lücke zu schließen, die der Geburtenschwund aufgerissen hat. Nun ist auch dieser Traum geplatzt, denn die Kapitalmärkte sacken ins Bodenlose ab. Wer jahrelang in Aktienfonds investiert hat, fühlt sich ziemlich betrogen bei durchweg zweistelligen negativen Renditen. Die Krise in der Finanzwirtschaft reißt die Realwirtschaft an allen Ecken und Enden in den Abgrund. Die Dominanz der Finanzwirtschaft über alles ist ein Fehler. Wenn ein Volkswirtschaftler das Wort der Bibel interpretieren soll, wo es heißt, “Denn Geiz ist eine Wurzel alles Übels” (1. Tim. 6:10), dann muß er doch zu dem Schluß kommen, daß eine ungezügelte Finanzwirtschaft falsch ist. Sie ist falsch vor dem Angesicht Gottes und führt zum wirtschaftlichen Kollaps. Somit muß die Finanzwirtschaft nur Hilfsfunktion für die Realwirtschaft sein. Die Immobilienkrise in den USA ist ein Fehler, der auf die Dominanz der Finanzwirtschaft zurückzuführen ist.
Wir müssen auch definieren, was Geiz ist, denn hier haben manche Verständnisprobleme. Geiz bedeutet Geldliebe. Geiz bedeutet nicht Konsumverzicht. Was heute oft als Geiz bezeichnet wird, ist in der Tat eine heilsame christliche Tugend. Die Bibel nennt so etwas Selbstverleugnung. Verzicht und Genügsamkeit sind kein Geiz. Das ist ein Irrtum. Geiz ist die Liebe des Geldes. Wenn man die moderne Definition von Geiz gelten läßt, dann muß ein Christ ein Geizkragen sein, denn er soll die Mittel, die ihm Gott zur Verfügung stellt, nicht für Sünde und Nichtiges vergeuden, sondern sie im Sinne Gottes einsetzen. Hier ein Beispiel:
Spr 1:19 Also geht es allen, die nach Gewinn geizen, daß ihr Geiz ihnen das Leben nimmt.
Die Dominanz der Finanzwirtschaft wird aber schon im Alten Testament kritisch gesehen wegen der vielen Warnungen gegen Zins und Wucher. Zinsknechtschaft schadet der brüderlichen Gemeinschaft.
3Mo 25:35 Wenn dein Bruder verarmt und neben dir abnimmt, so sollst du ihn aufnehmen als einen Fremdling oder Gast, daß er lebe neben dir,
3Mo 25:36 und sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Wucher, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, auf daß dein Bruder neben dir leben könne.

5Mo 23:19 23:20 Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder Geld noch mit Speise noch mit allem, womit man wuchern kann.
5Mo 23:20 23:21 Von den Fremden magst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du vornimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.

Es ist bemerkenswert, daß das Zinsnehmen von Brüdern im Gesetz Mose nicht gestattet ist, aber das Zinsnehmen von Fremden ist gestattet. Damit wird der soziale Friede und die Solidarität im eigenen Volk gesichert und gleichzeitig sichert sich die Nation gegen Zinsknechtschaft ab, damit es seine Unabhängigkeit nicht verliert. Ein Schuldenerlaß für islamische Terrorstaaten wäre also demnach falsch. Somit müssen wir uns fragen: Wer leiht wem in der Welt? Merke: Wer leiht regiert, wer borgt verliert.

Bei wem borgen sich die westlichen Länder die Milliarden und Billionenbeträge zur “Rettung der Wirtschaft”?

Segen:

5Mo 28:12 Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, daß er deinem Land Regen gebe zu seiner Zeit und daß er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen; du aber wirst von niemand borgen.

5Mo 28:13 Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und du wirst oben schweben und nicht unten liegen, darum daß du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,

Fluch:

5Mo 28:44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst der Schwanz sein.
5Mo 28:45 Und alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt werdest, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast, daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir geboten hat.

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