Aug 09 2009
Auch ohne Kirche, Altar und Gott?
Ein Schauspielerpaar hat nun geheiratet, nachdem es schon lange unverheiratet zusammengelebt hatte. Nach der Luxus-Hochzeit auf einem Schiff, sagte der Schauspieler: „Es war alles da für zwei Menschen, die sich lieben. Auch ohne Kirche, Altar und Gott.“
Genau so haben es auch die Menschen in der vorsintflutlichen Zeit gemacht.
Wie es aber zuging in den Tagen des Noe, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen und tranken, heirateten und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, da Noe in die Arche ging; da kam die Sintflut und vertilgte sie alle. Und ebenso, wie es zuging in den Tagen des Lot: sie aßen und tranken, kauften und verkauften, pflanzten und bauten, an dem Tag aber, da Lot von Sodoma wegzog, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte sie alle – geradeso wird es sein an dem Tag, da der Menschensohn sich offenbaren wird. Lukas 17:26-30.
Der Herr Jesus warnt uns also schon vorab, daß es in den letzten Tagen vor Seiner Wiederkunft genau so sein wird, wie einst in der vorsintflutlichen Welt bzw. zu den Zeiten Sodoms und Gomorras. Die Prophezeiung der Bibel hat sich als wahr erwiesen. Heute bewegt sich unsere Gesellschaft auf genau solche Zustände zu. Sie essen und trinken und heiraten und kaufen und verkaufen – ohne Gott. Sie leben ihr Leben auf völlig horizontaler Ebene ohne irgendeinen Gottesbezug. Das Zitat dieses Schauspielers spiegelt perfekt wieder, was in der vorsintflutlichen Zeit gang und gäbe war.
Gott sagt über diese vorsintflutlichen Menschen: Der Herr sah, wie groß die menschliche Bosheit auf Erden war, und daß jegliches Gebilde ihrer Herzensgedanken allzeit nur böse war. 1. Mose 6:5. Die vorsintflutlichen Menschen waren – entgegen des landläufigen Vorurteils – keine prüden Konservativen – sondern ultraliberale Hedonisten.
Gott resümiert die Menschheitsgechichte schon im voraus und teilt uns in der Bibel mit, daß der Mensch nichts aus der Geschichte lernt, so daß sich die Geschichte wiederholt. Wie soll denn eine Zukunft ohne Kirche, Altar und Gott aussehen? Gott ist die Liebe. Ohne Gott, keine Liebe. Deshalb ist es ein Widerspruch in sich, wenn jemand behauptet, “Es war alles da, für zwei Menschen, die sich lieben.” Das ist ein Irrtum. Der Wichtigte fehlt: “So sind sie also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen.” Mt. 19:6. Gott ist der, der verbindet. Wer meint, es geht auch ohne Gott, der hat sich gar nicht wirklich verbunden. Ohne Gott leben die Menschen nur noch unverbindlich zusammen – wie Vieh im Stall. Gott selbst ist es, der die Institution der Ehe gestiftet hat: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und beide werden zu einem Fleisch. 1. Mo. 2:24.
Wer ohne Gott lebt, der lebt auch ohne Hoffnung lt. Eph. 2:12. Er kann sich erst recht keine Hoffnung für das machen, was nach dem Tod ist.
Ein Leben ohne Kirche, Altar und Gott ist kein Leben.
Vertrau auf Gott aus ganzem Herzen, und baue nicht auf eigne Klugheit! Erkenne ihn auf allen “deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen! Halte dich nicht selbst für weise, fürchte Gott und meide Unrecht!” Sprüche 3:5-7.
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