Nov 05 2009

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Ingo Breuer

Ja oder Nein zur Sünde?

Abgelegt 20:54 unter Glaube

OFFENER BRIEF an die Evangelische Kirche von Westfalen.

Einer der Befehle Christi lautet: “Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, ist vom Bösen.” Mt. 5:37 (Quererweis: Jak. 5:12, 2. Kor. 1:20). Wir sollen wahrhaftig sein!

Linksliberale Kirchen, die sich über Gottes Wort erheben, kennen dieses Gebot Christi nicht, denn bei ihnen gilt einzig und allein die Situationsethik. Durch schleichende Veränderungen will man das Bewußtsein der Öffentlichkeit wandeln, um sie von der reinen Lehre des Evangeliums abzubringen, ohne daß sie es merken. Es fehlt bei vielen das sensible Feingefühl. Wir müssen wachsam ein. Ein evangelischer Präses forderte vor kurzem in einer Podiumsdiskussion die Akzeptanz von Homosexualität in den Kirchen. Dabei ist es schon beschämend für die großen Kirchen in Deutschland, daß sie schon nicht mehr die christliche Familie als Gottes Standard lehren können. Dieser evangelische Präses aus Westfalen bekannte sich zum Marsch durch die Institutionen in der Kirche, um die Akzeptanz von widernatürliche Unzucht salonfähig zu machen:

„Wir haben eine Wegstrecke zurückzulegen, und die Stationen sind: vom ‘Nein’ über das ‘Nein, aber’ zum ‘Ja, aber’ bis zum ‘Ja’“

Ein abgestumpftes Gewissen akzeptiert alles. Dieser Präses muß lernen, daß Gottes Ja auch ja bedeutet, und Gottes Nein bedeutet nein. Gott verändert sich nicht (Mal. 3:6). Er hält Wort.

Hier ist ein Offener Brief an Präses A. Buß:

Sehr geehrter Herr Buß,

hiermit spreche ich mich gegen die von Ihnen gemachten Äußerungen zur “allmählichen” Akzeptanz der Homosexualität aus. Aufgrund meines Glaubens an die Heilige Schrift spreche ich mich vielmehr für das “Ja” zur christlichen Familie aus, die
von der linksliberalen Politik und den Massenmedien bekämpft wird. Es ist doch Aufgabe der Kirche, das Evangelium zu predigen. Deshalb ist es entscheidend, daß wir die Aufforderung Christi zur Buße nicht unterschlagen. Es ist eben auch Aufgabe und Pflicht eines evangelischen Predigers vor Sünde zu warnen. Wir dürfen nicht sein
wie die blinden Wächter in Jes. 56, die mit stummen Hunden verglichen werden, die nicht bellen. Wir müssen alles tun, damit in Nordrhein-Westfalen, christliche Familien nicht länger diskriminiert werden, weil z. B. Väter ins Gefängnis gesperrt werden, weil sie ihre Kinder von der unkeuschen und gottlosen Sexualverziehung befreien wollten. Auch eine kinderreiche Mutter wurde ins Gefängnis gesteckt, weil in ihrer Familie Homeschooling gemacht wurde.


Es ist ein verkürztes Evangelium, wenn wir sagen “Gottes Liebe gelte allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.” Das ist so nicht stimmig, denn es unterschlägt das Evangelium. Gottes Liebe gilt tatsächlich allen Menschen, aber nicht der Sünde des Menschen. Die Liebe Gottes ist uns zugewandt im Erlösungswerk Jesu Christi. Unser Heil beruht auf der freiwilligen Annahme dieser Liebe Gottes im Glauben an Seinen eingeborenen Sohn, der unsere Sünde gesühnt hat mit Seinem Blut. Das ist doch der Sinn des Kreuzes und der Kern des Evangeliums. Das ist doch die zentrale Wahrheit in Johannes 3:16. Predigen Sie die gesegnete christliche Familienordnung aus Psalm 127 & 128. Predigen Sie die Heiligkeit der Ehe. Predigen Sie die Wichtigkeit des Wartens bis zur Ehe. Predigen Sie die von der Verantwortung der Eltern, ihre Kinder für Gott zu erziehen. Predigen Sie gegen Feminismus und Gender Mainstreaming.

… Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Breuer

Unsere Aufgabe: Tag und Nacht über Gottes Wort nachsinnen

“Meine Augen kommen den Nachtwachen zuvor, damit ich nachsinne über dein Wort.” Ps. 119:148.

Dem Josua veheißt Gott gutes Gelingen beim Einzug des Volkes Gottes ins Land Kanaan, WENN er fest nach dem Gesetz Gottes wandelt und nicht davon abweicht (Jos. 1:8). Psalm 1 und Psalm 63:8 fordern uns auf, Tag und Nacht über Gottes Wort nachzusinnen und daran unsere Lust zu haben. Psalm 119 ist eine Aufforderung, daß wir uns ganzes Denken durch Gottes Wort erneuern sollen, weil das Wort Gottes wertvoller ist als Gold und Silber. In Johannes 15:3, 17:7 und Epheser 5:26 erkennen wir folgendes Prinzip: Gottes Wort reinigt und heiligt den Menschen. Wir müsen beten: “HERR, ich übergebe meine Gedanken, meinen Willen und meine Emotionen der Kontrolle Deines Heiligen Geistes und der Autorität Deines Wortes.” Unser Sinn soll erneuert werden (Rö. 12:1,2). Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut sondern gegen falsche Vernunftschlüsse und geistliche Festungen des Satans (2. Kor. 10:3-5). Wenn wir in einem bestimmten Lebensbereich Anfechtung haben, dann müssen wir uns gerade mit den Bibelworten zu diesem Bereich wie mit einem Schwert verteidigen und Tag und Nacht darüber nachsinnen, denn unsere natürlichen Gedanken sind nicht Gottes Gedanken (Jes. 55:8,9). Nachsinnen heißt nicht überfliegen. Das Wort der Bibel muß zu unserem betrachtenden Gebet werden. Dann können wir Sieg über Sünde erleben. Das gilt u. a. auch für die widernatürliche Unzucht. Wer ein Problem mit Wutausbrüchen hat sollte ununterbrochen Jakobus 3 & 4 oder Epheser 4 & 5 lesen und darüber nachsinnen bis er abends darüber einschläft. Gottes Wort muß uns durch das Nachsinnen in Fleisch und Blut (Prinzip “second nature”) übergehen, so daß wir automatisch nach Seinem Gebot wandeln ohne bewußt darüber nachzudenken.

Womit nährst Du Deine Seele? Wenn die Diät Deiner Seele nur aus weltlichen und sündhaften Nahrungsquellen (Rockmusik, Werbung, BILD-Zeitung) besteht, dann kommt es zu geistlichen Verdauungsstörungen und Blähungen. Gottes Wort ist wie ein reines Wasser und wie nahrhaftes Brot (Mt. 4:4), das alles abführt, was uns hindert in unserer Beziehung zu Gott.

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