Dez 12 2010

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Ingo Breuer

Haben Sie ein Klimaziel?

Abgelegt 16:25 unter Glaube

Der jüdische Autor Michael Wolfssohn sagte einmal: “Ich will noch eine heilige Kug schlachten, nämlich die UNO: sie ist die Addition von mehrheitlich nichtdemokratischen Staaten, deren Ethik einfach inakzeptabel ist.” Das haben wir bei der UN Weltjugendkonferenz im August in Mexiko gesehen, w ein Recht auf frühest mögliche Sexualisierung gefordert wurde, um junge Menschen schon so früh wie möglich sittlich zu verderben unter staatlicher Kontrolle. Ebenso in Mexiko endete nun ein Klimagipfel, eine Konklave der Klimaschutz-Ersatzreligion. Aus mittelalterlichem Ablaßhandel wird Emissionshandel, so daß dunkle Hintermänner und Bürokraten an der Hysterie zur Rettung des Planeten Geld verdienen. Wie einst mit der Angst vor dem Fegfeuer, Geld verdient wurde, so wird es heute mit der Angst vor dem Klimawandel gemacht. Mit Dichtigkeitsprüfungen, Plaketten, Abgaben und Emissionshandel werden heute Umweltsünden abgebüßt. Damals waren es Alaßbriefe, Medallien, Reliquien usw. Damals verdiente der Klerus an dieser religiösen Unterdrückung und heute gibt es eine internationalistische, elitäre Klima-Lobby.

So sollen die Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent reduzieren. Manchen Klima-Fanatikern ist selbst  diese Spanne noch zu groß. Um wirksamen Klimaschutz zu erreichen, behaupten sie, müßte das Ziel so schnell wie möglich an der 40-Prozent-Marke festgemacht werden. Festgeschrieben dagegen ist das bisher umstrittene Zwei-Grad-Ziel. Denn nur wenn es gelinge, die Erderwärmung im globalen Durchschnitt bei maximal zwei Grad zu halten, können die “Folgen des Klimawandels” – eine Art diesseitige Verdammnis - noch aufgefangen werden, behaupten die Kardinäle der Klima-Ersatzreligion. In diesem Sinne wird die Deindustrialisierung der Industriestaaten weiter fortschreiten, d. h. noch mehr bankrotte Kommunen und noch höhere Lebenshaltungskosten.

Heute können viele Menschen der Versuchung nicht verstehen, sich in internationalen Konventionen, Verträgen und Abkommen zu verflechten. Hinter diesen internationalen Verflechtungen wird eines Tages die Freiheit unsichtbar werden. Wer einmal gründlich und nüchtern nachdenkt, muß doch erkennen, daß es absurd ist, aus Temperaturschwankungen irgendwelche globalen Machtansprüche abzuleiten.

Unwetter und Naturkatastrophen sind nur in einer Hinsicht vom Menschen verursacht: Denn in Gottes Wort erkennen wir, daß Unwetter und Naturkatastrophen auch Gottes Zuchtrute für Sünde und Abfall ist. Denken wir an die Plagen in Ägypten, weil der Pharaoh das Volk Gottes nicht ziehen ließ. Als der gottlose König Ahab in Israel regierte, gab es eine große Hungersnot (1 Könige 17 & 18, 18:17,18). Ahab war mit der heidnischen Königin Isebel verheiratet und veranlaßte einen Massenmord an den Propheten des HERRN. Es regnete dreieinhalb Jahre nicht. Erst als der Prophet Elia betete, gab es wieder Regen. Das Gebet des Gerechten vermag viel! Wir könnten wohl mehr für das Weltklima tun, wenn wir Gott für unsere Speise im Gebet danken. Tischgebet und Erntedank sind sicherlich besser für das Weltklima als die Einführung einer weiteren Gebühr, Steuer oder sonstigen Abgabe zum “Klimaschutz”. Denn wir beten den an, der Vollmacht über das Wetter und das Klima hat. Jesus stillte den Sturm durch Sein Wort (Markus 4:39-41). Wind und See gehorchen dem HERRN. Das einzige Klimaschutzabkommen, das die Bibel kennt, ist das Abkommen zwischen Gott und Noah nach der Sintflut, worin Gott erklärt, daß er die Erde nicht ein weiteres Mal durch eine Sintflut richten wird. Der Regenbogen ist das Zeichen dieses Bundes (1 Mose 9:8-17). Beim zweiten Mal wird die Erde nicht durch  eine Flut sondern durch ein Feuer gerichtet (2 Petrus 3:6,7). Wir sündigen durch Unglauben, wenn wir Gott nicht als HERR über das Klima der Welt anerkennen, sondern unser Vertrauen stattdessen auf internationale Abkommen und Organisationen zu setzen. Dann begegen wir den gleichen Fehler wie die Menschen beim Turmbau vom Babel. Das war nämlich auch eine besondere “Gipfelkonferenz”, wo sich die vereinte Menschheit einen Namen machen wollte (1 Mo 11). Leider wiederholen wir heute die Fehler der Geschichte.

Im Buch der Offenbarung sehen wir auch wieder wie Unwetter und Naturkatastrophen eine Zuchtrute Gottes sind über die Gottlosigkeit der Menschen. Waldbrände (Offb 8:7), Hagel, Erdbeben, Meteoriteneinschlag (Offb. 8), Hitzeperioden(Offb. 16:8). Auf diese Weise gießt Gott seinen gerechten Zorn aus über Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen (Rö. 1:18). Durch die frohe Botschaft von Jesus ist uns jedoch ein Weg bereitet, dem Zorn Gottes zu entfliehen (Lk. 3:7). Den Christgläubigen gilt die frohe Botschaft: Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus,  der für uns alle gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. 1 Thess 5:9,10. Dreimal heißt es im Buch Offenbarung, daß Gott diese Plagen sandte, und die Menschen taten nicht Buße (Offb. 9:20, 16:9,11). Im Umkehrschluß ergibt sich also, daß wir Buße tun sollen von den bösen Werken unserer Hände, keine Teufel (falsche Götzen) anbeten sollen, Gott nicht lästern  und Ihm Ehre geben sollen. Klimakatastrophe ist also eher Folge von Unbußfertigkeit als von Treibhausgasen. Bu0e und Gottesfurcht sind wahre Klimaziele! Die Klimaziele, wie sie auf UN-Konferenzen verabschiedet werden, sind Unfug. Was nützt es dem Klima, wenn die Abgase, die einst im Ruhrgebiet und in vielen deustchen Städten produziert wurden, nun in asiatischen Ländern und speziell in China produziert werden? Ruhr und Emscher sind so sauber, weil der Yangtze so dreckig geworden ist. Bei diesen UN-Klimakonferenzen geht es also in Wirklichkeit nicht um den Klimaschutz, sondern nichtdemokratische, islamische und kommunistische Staaten in der UNO veranstalten hier eine Haß- und Hetzkampagne gegen westliche Länder (und Israel), deren Wohlstand sie begehren. Klimaschutz, wie bei der UNO praktiziert,  ist also geopolitischer Selbstmord, denn er ermächtigt die Staaten in instablien Regionen, von denen große Kriegs- oder Terrorbedrohung ausgehen.

Wir erkennen also, daß nicht nur das Klima eine Zuchtrute Gottes ist sondern auch die nichtchristlichen Staaten, die wirtschaftliche Macht über uns gewinnen. Wir kennen das Prinzip aus der Bibel, daß jedesmal, wenn Israel von Gott abfällt, Gott feindliche Nationen aufkommen ließ, die Israel unterdrückten, bis das Israel durch Buße umkehrte und von diesen Nationen gerettet wurde. Das ganze Buch Richter handelt von diesem Thema. Gott hatte mit dem Volk den Bund geschlossen, daß wenn es Ihm und Seinem Wort gehorcht, Er es mit Segen, Fruchtbarkeit und Überfluß an Gütern beschenken wrüde. Wenn aber das Volk von Gott und Seinem Wort abfällig wird, so wird Unsegen erfolgen, und es werden sich Feinde über das Volk erheben und es schlagen (5 Mose 28). So ist wohl auch der Islam und der wirtschaftliche Einfluß arabischer Länder als Zuchtrute Gottes für eine abgefallene Christenheit zu sehen. Diesem Problem werden wir nicht Herr durch faule Kompromisse, indem wir falsche Götter anbeten, sondern den in Deutschland lebenden Muslimen den Heilsplan der Bibel und die Liebe Jesu zeigen, denn nur in Jesus Christus gibt es Rettung und in keinem anderen. Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. Apg. 4:12. 

Unser Klimaziel sollte also sein, daß wir bewußt in der Nachfolge Jesu leben. Dreimal heißt es in der Bibel: “wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.” Joel 3:5, Apg. 2:21, Rö. 10:13. Der HERR ist auch HERR über Klima und Wetter. Die UN mag nichts tun, um die Temperatur im Jahr 2040 um eine halbes Grad zu verändern. Jesus sagte einmal: “Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nich! ” Mt. 16:3. Ganz nebenbei gesagt: Christliche Tugenden besitzen, sofern sie bewußt gelebt werden, den besten Schutz für Gottes Schöpfung.

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