Jan 30 2011
Hessen: Bußgeld für christliche Familie wegen Homeschooling

Ein hessisches Gericht bestätigte das vom Schulamt auferlegte Bußgeld an eine christliche Familie, die ihre Kinder seit mehreren Jahren zu Hause unterrichtet. Die Geldstrafe fiel nur deswegen so niedrig aus, weil die Familie nur über ein sehr geringes Einkommen verfügt. Gleichwohl gab der Richter zu bedenken, dass das Problem im Grundsatz fortbestehe. Er erkannte an, dass die Eltern „das Beste für ihre Kinder wollen“, gab aber auch zu bedenken, dass sie sich damit “abseits des Gesetzes” bewegen würden. Wir müssen begreifen, daß Gerechtigkeit niemals abseits des Gesetzes ist. Es ist eben schwierig recht zu tun, wenn Regierungen Unrecht für rechtens erklären.
Das Gute fördern
“Das Böse triumphiert allein dadurch, daß gute Menschen nichts unternehmen,” sagte der konservative englische Staatsphilosoph Edmund Burke. Das Problem besteht eben darin, daß die Ausübung von Grundrechten mit Bußgeldern belegt werden und somit unsere Freiheit durch einen wuchernden Staatsapparat ausgehöhlt werden. Zu diesem Thema habe ich auch einen Leserbrief an die Zeitung HNA geschickt, die über den Fall dieser christlichen Familie berichtet hat:
Der Fall zeigt klar, daß sich Deutschland nicht gegenüber dem häuslichen Lernen versperren kann. Die Schulpflicht soll i. S. einer Unterrichtspflicht auch durch Homeschooling erfüllt sein. Kinder, Erziehung und Bildung sollen eben nicht verstaatlicht werden wie man das von der DDR oder vom Reichsschulgesetz der Nazis kennt. In einem freiheitlichen Rechtsstaat werden eben Elternrechte und Grundrechte wie Glaubens-, Gewissens- und Bildungsfreiheit realisiert. Deshalb ist es Aufgabe der Regierung, solchen Familien wie den Dudeks die Steine aus dem Weg zu räumen. Ganzer Artikel.
Auch der Spiegel berichtete über die hessische Familie, der auch schon Gefängnisstrafen angedroht wurden, die aber noch in letzter Instanz abgewendet wurden. Der reißerische Spiegel nutzt negativ wertende Unwörter wie “Schulboykotteure”. Deshalb hierzu auch mein Leserbrief:
Der Familie Dudek ist nicht vorzuwerfen, daß sie gegen das Schulgesetz verstößt. Eher verstößt das engstirnige Verständnis von Schulpflicht gegen Grundrechte wie Glaubens- und Gewissensfreiheit und gegen die Rechte von Eltern. Es ist nie richtig, wenn sich der Staat über die Eltern erhebt und deren Kinder gegen ihre eigenen und die elterlichen Wertvorstellungen erzieht. Eher ist den Schulen vorzuwerfen, daß sie selber gegen das Schulgesetz verstoßen, denn die Schulgesetze vieler deutsche Länder erklären, daß die Ehrfurcht vor Gott oberstes Erziehungsziel ist. Davon kann aber in vielen Schulen nicht mehr die Rede sein, denn dort findet Schamzerstörung und familienfeindliche, antichristlichce Ideologisierung statt, da Gruppierugen wie BzgA, ProFamilia und Schwulenorganisationen an öffentlichen Schulen erlaubt wird, für ihre Zwecke zu rekrutieren. Hier wird der Schulzwang mißbraucht, um zu ideologisieren. Kein Schüler soll gegen seinen oder gegen den Elternwillen genötigt werden, an einer schulischen Veranstaltung teilzunehmen, wo sein Glaube oder seine Werte verhöhnt und verspottet werden. Ein christlicher Schüler soll z. B. vom Unterricht befreit werden, wenn in einer Klasse unterrichtet wird, daß zwei Männer miteinander eine Familie sind oder wenn im Rahmen der “Aufklärung” Pornogravieh gezeigt wird und ganze Schulklassen zu diesem Zweck in Kinos gefahren werden auf Kosten der Öffentlihkeit. Ich hoffe, die Familie Dudek bekommt Recht und darf legal ihre Kinder zu Hause unterrichten. Das ist ein Grundrecht, daß sich niemand erdreisten soll, uns zu veräußern.
Das Gute fördern im Fernsehen: 19 Kids and Counting
Deutsche Medienfirmen importieren sehr viele Schundserien von amerikanischen Produzenten, aber filtern alles heraus, was irgendwie auch mit dem Guten und dem Christlichen zu tun hat, weil dies zu “prüde” oder “spießig” sei. Nun, ich habe herausgefunden, daß genau das, was am meisten als “prüde” oder “überkommen” von modernen Nichtchristen beschimpt wird, meistens genau das ist, was dem Willen und den Absichten Gottes für die Menschheit entspricht. Der amerikanische Fernsehsender The Learning Channel hat eine Sendung produziert, die wirklich eine gute Medizin gegen all die christen- und familienfeindlichen Tendenzen ist, über die ich hier häufiger berichte. Ein Kamerateam begleitet eine christliche Familie aus dem Bundesstaat Arkansas mit zur Zeit 19 Kindern. Die baptistische Familie steht dem Glaubenswerk von Bill Gothard nahe, der in den USA die Homeschool-Bewegung prägte und außerdem christliche Lernprogramme und Seminare produzierte, die auch in Gefängnisseelsorge oder in Gemeinden genutzt werden. Alle Kinder der Familie Duggar werden zu Hause unterrichtet. Der Zuschauer bekommt Einblick in Homeschooling, die Organisation des riesigen Haushalts in “Zuständigkeitsbereiche”, das Gebets- und Andachtslebens der Familie, der Bau eines neuen Hauses, die Geburt von Kindern und vieles mehr. Diese Sendung mit dem Titel “19 Kids and Counting” halte ich für sehr wertvoll, denn in unserer Gesellschaft geht das “Know-How” des Familienlebens verloren, weil Kinder in öffentliche Fremderziehung abgeschoben werden und Eltern gedrängt werden, sich ausschließlich als Humankapital der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Somit haben viele Menschen den Fous im Leben verloren und fristen ein Leben in einer kalten Gottesferne ab. “19 Kids and Counting” ist eine gute Medizin für eine überalternde, entchristlichte Gesellschaft, die christliche Eltern mit Bußgeldern belegt oder sie in Gefängisse wegsperrt und Erziehung und Bildung an den Staat abgegeben hat.
Weitere Informationen zur Sendung “19 Kids and Counting” gibt es hier:
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19 Kids and Counting (Hier können Sie Episoden ansehen).
Viele Fernsehsender haben Zuschauerredaktionen, wo man Lob, Kritik oder Vorschläge loswerden kann. Anstatt jugendgefährdende Teen-Sendungen oder anderer Sendungen, die zum Unglauben anstiften, soll man “19 Kids and Counting” ins Programm aufnehmen. Ein Auszug aus meinem Schreiben an diverse TV-Stationen in Deutschland:
… Im deutschen Fernsehprogramm vermisse ich die Fernsehserie “19 Kids and Counting”, die in den USA auf dem The Learning Channel ausgestrahlt wird. … Ein interessanter Gegensatz ist jedoch die Sendung 19 Kids and Counting. Hier geht es um die Familie Duggar aus Arkansas, die von einem Fernsehteam begleitet wird. Es handelt sich um eine christliche Familie mit 19 Kindern. Die Kinder werden zu Hause unterrichtet von ihren Eltern. Hier hat man Einblick in ein liebevolles Heim. Ich denke, so eine positive Sendung fehlt uns in Deutschland, denn viele Menschen wissen nicht mehr richtig was Familie und was echte Kindererziehung ist. Hier wird das alles plastisch vor der Kamera gezeigt und die Menschen haben wieder ein Vorbild im positiven Sinne. Also ich würde mich freuen, wenn wir in Deutschland bald die Sendung “19 Kids and Counting” auch auf einem der großen TV-Sender zu sehen bekommen. So etwas soll uns nicht länger vorenthalten werden. Besonder jungen Menschen, die ihre Lebensplanung noch vor sich haben, kann solch ein Programm eine wichtige Wegweisung sein. Auf Ihre Stellungnahme würde ich mich freuen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Fragen wir uns mal ernstlich, was wir denn eigentlich tun, um die Menschen für das Gute zu gewinnen, und was wir alles unterlassen, womit wir das Licht der Welt – Jesus Christus – ausstrahlen. Wenn wir nichts tun, enden wir in einer Kultur ohne Christus, wo echtes Tatenchristentum “abseits des Gesetzes” marginalisiert wird.















