Monatsarchiv für Februar 2011

Feb 22 2011

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Ingo Breuer

Jetzt Solidarität mit Israel bezeugen!

Abgelegt unter Freiheit

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UNTERSCHRIFTENAKTION GEGEN ZUSTIMMUNG DEUTSCHLANDS ZUR VERURTEILUNG ISRAELS IM UN-SICHERHEITSRAT

Überall in der arabischen Welt breiten sich Unruhen aus, weil sich die Bevölkerung gegen tyrannische Unrechtsregime auflehnt. Millionen von Demonstranten in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten usw. protestieren gegen etablierte Regime, aber wissen nicht so recht wofür sie demonstrieren. Bisher hat es öfters Revolutionen in arabischen Ländern gegeben, aber leider nur mit dem Resultat, daß sich anschließend wieder ein neues tyrannisches Regime etabliert hat, das meist noch islamistischer ist. Um die Ereignisse im Nahen Osten und in der arabischen Welt besser zu verstehen, müssen wir die prophetischen Aussagen der Bibel verstehen, die von einer Wiederherstellung Israels ausgehen und ebenso einem fürchterlichen Krieg gegen Israel, der wohl von Rußland und alliierten islamischen Nationen ausgeht (Hesekiel 38, 39). Die Liste der israelfeindlichen Nationen in Hesekiel 38 weist uns auf Iran (Persien), Libyen, Kuschiten (Sudan ?) sowie Nationen in Kleinasien und im Kaukasus. Eine biblisch-orientierte Sicherheitspolitik würde also kein Bündnis oder Wirtschaftskooperation mit Rußland oder den anderen genannten Nationen eingehen. Dazu müßte erst einmal der Terrorangriff auf Pan Am 103 aufgeklärt (Libyen, Iran?), der Abschuß von Korean Airlines 007 (Rußland) aufgeklärt werden.  Die Drahtzieher sind nicht angemessen bestraft worden. Auch die Türkei könnte zu der Liste der israelfeindlichen Aggressoren gehören. Vorbehalte gegen die Türkei sind auch berechtigt, weil sie nicht angemessen mit dem Genozid im christlichen Armenien umgehen. Die Bibel plaziert also schon ohnehin Vorbehalte auf gewisse Nationen. Deshalb brauchen wir uns auch von den jetzigen Demonstrationen und Umbrüchen nicht allzu sehr beeindrucken zu lassen.

Fehlende Vision

Es gibt ein großes Problem: Die Bevökerungen in arabischen und afrikanischen Staaten wie Ägypten oder Libyen wissen zwar, wogegen sie demonstrieren. Aber sie wissen nicht wofür sie demonstrieren. Hunderttausende demonstrieren gegen Mubarak. Aber das reicht nicht aus, um ein neues Land zu schaffen. Es wäre eher nötig, wenn Hunderttausende gegen den Lügenprophet Mohammed demonstrieren, dessen Lehren seit 1400 Jahren die Menschheit versklaven und verdammen. Zweifelhafte Gruppierungen wie Muslimbruderschaft werden die betroffenen Staaten eher in neue israelfeindliche Unrechtsregime umwandeln. Ohne den Friedefürst (Jesaja 9:5) – Jesus Christus – gibt es keinen Frieden. Ohne Gottes Gebote gibt es keine Ordnung. Wer ein Land neu gestalten will, ohne auf Gottes Gebote zu achten, der handelt töricht und wiederholt die Fehler der Geschichte. Wo nicht Gottes Gebote als der Ursprung des Rechts anerkannt werden, da fängt das Unrecht an. Die Gründer der Vereinigten Staaten konnten die Grundprinzipien ihrer Regierung immer auf die Bibel herleiten. Weil die Massen von Menschen von Marokko bis Indonesien Malaysia das Evangelium Christi nicht gehört haben, fehlt ihnen überhaupt schon die grundlegende Vision für eine freie Gesellschaft. Wir sehen es in Afghanistan, wie unmöglich es ist, ein Land neu zu organisieren, wenn nicht auch eine neue Gesinnung in der Bevölkerung einsetzt. Es ist eben wahr, was in der Bibel steht, wo Jesus sagt: “So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.” Joh. 8:36. Wer Jesus nicht hat, der ist nicht frei, sondern in Knechtschaft zur Sünde. Auch die Iraker wurden “befreit”, aber sie haben die Chance nicht wirklich ergriffen, sondern das Geschenk der Freiheit undankbar verachtet, weil ihnen die Vision feht. Die Bibel sagt: “Wo keine Weissagung ist, wird das Volk zügellos; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz bewahrt!” Sprüche 29:18. Der Glaube an Jesus Christus und der Gehorsam zu Seinen Geboten ist die Grundlage zur Schaffung freier Nationen. Leider fehlt diese Grundlage in Nationen wie Libyen, Algerien, Bahrein. Viele der arabischen Staaten sind verdorben von Geldgier und Größenwahn und wir erahnen nur, wir furchtbar die kommende Desillusionierung dieser Völker sein wird, wenn sie erkennen, daß sie dem Mammon und den falschen Prophezeiungen Mohammeds gedient haben, aber den wahren und lebendigen Gott verachtet haben. Wir müssen aber weiterhin den Menschen in diesen Ländern die Vision des Evangeliums Christi schenken, damit sie durch den Glauben gerettet werden. Der Glaube bewirkt die “Integration” in Gottes Reich.

Vor diesem Hintergrund habe ich an folgender Unterschriftenaktion teilgenommen, die sich an die Bundeskanzlerin und den Außenminister richtet:

Sehr geehrte Frau Merkel,

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

 Die arabische Welt brennt. Doch der UN-Sicherheitsrat hat nichts Besseres zu tun, als drei Stunden lang über Israels Siedlungspolitik zu debattieren, mit dem Ziel, sie als illegal zu verurteilen.

Sie, verehrte Frau Merkel, und Sie, Herr Westerwelle, hatten der Welt versprochen, dass Deutschland nicht enttäuschen würde, sowie Sie im Weltsicherheitsrat sitzen. Und jetzt befürworten Sie eine Resolution, die Teil eines Propagandakriegs der Palästinenser ist, anstatt die Palästinenser aufzufordern, mit ihrem Friedenspartner Israel über eine einvernehmliche Übereinkunft hinsichtlich der Grenzen des künftigen palästinensischen Staates zu verhandeln.

Damit wird nur einmal mehr deutlich, dass Deutschland seinem eigenen Anspruch an “Freundschaft mit Israel” immer dann überhaupt nicht gerecht wird, wenn die Politik konkret herausgefordert ist, den allgemeinen Lippenbekenntnissen mit situationsgerechnen klaren politischen Statements Substanz zu verleihen. Hier hätte man von Deutschland ein klares “NEIN” erwartet.

Vielmehr unterstützen Sie aber mit Ihrer Zustimmung zu der UNO-Resolution eine einseitige Verurteilung der einzigen Demokratie im Nahen Osten aufgrund von Geschichtsklitterung.

Es existiert kein Völkerrecht, das Israel die Siedlungen verbietet. Sie mögen die Siedlungen politisch für unsinnig, als Hindernis für den Frieden und sonstiges betrachten. Aber „illegal” sind sie nicht. Zwar erklärt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, dass die Amerikaner mit ihrem Veto gar gegen das Völkerrecht verstoßen hätten, weil es Israel verboten sei, einen „Bevölkerungstransfer” in die besetzten Gebieten durchzuführen. Die 4. Genfer Konvention von 1949 bezieht sich jedoch auf den zwangsweisen Bevölkerungstransfer von Deutschen in den Osten durch die Nazis. Es wurde jedoch kein einziger Siedler vom Staat Israel jemals gezwungen, in die „besetzten Gebiete” umzusiedeln. Deshalb kann diese Genfer Konvention auf Israel und die besetzten Gebiete nicht angewandt werden.

Sie, verehrte Frau Merkel, und Sie, Herr Westerwelle lassen zu, dass die arabischen Länder von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken, indem sie Israel an den Pranger stellen, während zur gleichen Zeit in Libyen, Bahrain, Ägypten und in anderen arabischen Ländern dutzende und hunderte Demonstranten niedergeschossen werden. Sie unterstützen dabei eine Resolution, die vonseiten der palästinensischen Autonomiebehörde und einiger arabischen Staaten zudem als Teil einer Delegitimierungs-Kampagne gegen Israel betrieben wird, die in letzter Konsequenz darauf hinauszielt, Israel das Existenzrecht als jüdischen Staat abzuerkennen. Mit anderen Worten: Es geht darum, den jüdischen Staat physisch abzuschaffen, so wie Deutschland vor einigen Jahrzehnten bemüht war, das jüdische Volk physisch abzuschaffen.

Wie kann man nur die Sicherheit des jüdischen Staates Israel zum Teil deutscher Staatsräson erklären und dabei ignorieren, dass alle den Friedensprozess betreffende Details immer auch eine sicherheitspolitische Dimension haben? Wie kann Deutschland ernsthaft meinen, mit der Unterstützung einer einseitigen, unausgewogenen und die Ursachen des Nahostkonflifts verkennenden Resolution der Freundschaft zu Israel Glaubwürdigkeit zu verleihen?

Wir sind schockiert, bestürzt und zutiefst enttäuscht darüber, in welcher Weise Deutschland seine “neue Rolle” im Weltsicherheitsrat praktiziert.

Hochachtungsvoll, / Sincerely,

Bitte nehmen Sie an dieser Aktion teil. Klicken Sie hier.

Eine ähnliche Aktion gibt es auch bei American Counsel für Liberty and Justice, einer Organisation christlicher Anwälte zur Verteidigung religiöser Grundrechte.

Die UN hat ihren Zweck verfehlt, weil sie zum Verein instablier islamischer und linker Regime geworden ist, die meistens von Haß auf USA und Israel geprägt sind. Die UN hat dem iranischen und dem venezuelanischen Diktator in der Vergangenheit auch noch Redezeit eingeräumt in ihren Vollversammlungen. Dies ist völlig unakzeptabel.

 

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