Mai 28 2011
Warum wir Israel segnen sollen!

“Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde.” 1. Mose 12:3. Das sprach Gott zu Abraham, dem Urvater des jüdischen Volkes und nach diesem Prinzip handelt Gott bis heute an Israel. Der Messias Jesus stammt von den Juden. Jesus wandte sich in seinem irdischen Wirken ausschließlich an die “verlorenen Schafe Israels”. Nur durch das Zeichen des Propheten Jonas (Tod-Begräbnis-Auferstehung, Mt. 12:39-41) offeriert Jesus den Nichtjuden den Zugang zum Reich Gottes. Gottes Wort kam durch das jüdische Volk. Die neutestamentliche Gemeinde Jesu begann als jüdische Gemeinde. Erst nachdem die jüdischen Führer den Heiligen Geist lästerten (Mt. 12:31-32), indem sie die Predigt des Stephanus ablehnten und ihn steinigten (Apg. 7), wirkte Gott, daß die Heidenvölker bekehrt und zum Glauben kamen. Das jüdische Volk lehnte Jesus als seinen Messias ab und vesuchnet seine eigene Gerechtigkeit zu etablieren, aber dasVolk ist nicht von Gott verworfen worden, sondern Gott wird ihm noch seine Bunestreue erweisen, denn sie werden zukünftig zum Ende ihrer Diaspora Jesus anerkennen und ihr Reich empfangen. Das ist die Botschaft fast jedes einzelnen prophetischen Buches des Alten Testaments, was auch im Neuen Testament bestätigt wird. Ein wichtiger Meilenstein und erfüllte biblische Prophetie ist die Wiederherstellung und Sammlung Israels in ihrem verheißenen Land, was am 14. Mai 1948 geschehen ist. Wunderbar ist Gottes Timing, denn die Herrnhuter Losung an diesem Stichtag war Hes. 16:60: “Ich will aber gedenken an meinen Bund, den ich mit dir gemacht habe zur Zeit deiner Jugend, und will mit dir einen ewigen Bund aufrichten.”
Wer die biblischen Hintergründe zu Israel kennt, kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn US-Präsident Obama die Rückkehr zu Israels Grenzen vor 1967 als Grundlage für etwas, das er “Frieden” nennt. Kaum hat er das gesagt, forderten Palästinenser schon die Rückkehr zu den Grenzen von vor 1948! Das war Obamas politischer Super-GAU, der das Ende seiner Zeit im Weißen Haus definieren wird. Israels Präsident Netanjahu war mutig und erklärte klar und deutlich, das man der palästinensischen Version von Al-Qaeda keinen Raum geben wird. In Obamas Abwesenheit hielt Netanjahu eine Rede vor dem US-Kongress, indem er Obamas verfehlte Israelpoltik kritisierte und das Existenzrecht Israels verteidigte, wobei er 29 stehende Ovationen von Abgeordneten erhielt. Obamas Vorschlag von der Rückkehr zu den 1967er Grenzen und zu einem geteilten Jerusalem gefährden Israel bei gleichzeitiger Schaffung eines palästinensischen Staates sind ein Schlag ins Gesicht für Israel und eine feige Beschwichtigung von islamisch-arabischen Kreisen. Schon in der Vergangenheit haben ”Land-für-Frieden”-Deals wie der Gaza-Rückzug 2005 nicht funktioniert, sondern Terroristen noch mehr Vormarsch bereitet. Ein Phänomen ist auch, daß wenn immer die USA nicht als Verbündeter Israels handeln, fast zeitgleich enorme Naturkatastrophen in den USA auftreten: Gaza-Rückzug 15.08.2005 & Hurrikan Katrina 23.08.2005. Am 31. Oktober 1991 rief US-Präsident Bush bei einer Konferenz Israel zu territorialen Zugeständnissen auf. Zeitgleich machte Hurrikan Grace Kehrtwende und steuerte auf die Nordostküste der USA zu und beschädigte Bushs Haus in Kennebunkport, Maine. Dieser Sturm erhielt den Namen “The Perfect Storm” bzw. “Halloween Storm”. Bushs Aufrufe zu territorialen Rückzugen aus dem Westjordanland im Jahr 1992 wurden mit Hurrikan Andrew abgegolten. Während sich Bill Clinton 1994 in Genf mit Syriens Präsident über Israels Rückzug aus den Golanhöhen unterhält, folgt wenige Stunden später ein Erdbeben der Stärle 6,9 in Südkalifornien. Am 4. Mai 1999 wollte Yassir Arafat ursprünglich einen unabhängigen palästinensischen Staat ausrufen, und am 3. Mai 1999 wurde der Mittlere Westen der USA von einer Serie von Tornados heimgesucht, wobei in Oklahoma sogar ein Tornado der stärksten (F5) Kategorie auftrat. Am 19. Mai 2011 addressiert Präsident Obama eine Schmeichel-Rede an die Nahostregion und fordert von Israel die Rückkehr zu den Grenzen von 1967. Am 24. Mai vernichtet ein Tornado die Stadt Joplin und weitere Tornadoes wüteten in den gleichen Regionen wie schon im Mai 1999. Wer von Israel “territoriale Zugeständnisse” fordert, der lebt gefährlich. Dieses Land ist Gottes Augapfel lt. Sacharja 2:12, “denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an”.
Wenn wir Israel segnen, so werden wir selbst gesegnet werden. Wenn wir Israel fluchen, so werden wir Fluch auf uns häufen (1. Mose 12:3). Gott hat das jüdische Volk nicht verstoßen, weil sie Jesus nicht als ihren Messias aufgenommen haben, obwohl sich auch Juden zu Jesus bekehren. Im Leib Christi, der Gemeinde, ist Platz für Jude und Nichtjude. In Römer 9 bis 11 erfahren wir Gottes Plan mit Israel. Die Decke, die noch vor ihren Augen liegt, die ihnen den Blick auf die Einfalt des Evangeliums Christi versperrt, wird einmal davongetan werden, und das Volk Israel wird in dem Gebiet wieder gesammelt werden, das ihnen seit Abraham verheißen worden ist. Israel ist weiterhin das auserwählte Volk Gottes (Römer 11:28) und insofern hat Israel auch das gute Recht frei in Gaza, Golan oder Westbank zu siedeln. Zwar sind viele Juden dem Evangelium Christi feind, aber wir sollen dennoch Israel segnen, denn sie sind “Geliebte um der Väter willen”.
Leserbrief: Keine Steuergelder für Hamas-Palästinenser
Hier ein Leserbrief an eine Kölner Zeitung zum Existenzrecht Israels, den ich auch deshalb geschrieben habe, weil politische Kreise in Deutschland Präsident Obamas Aufruf zur Rückkehr zu Israels Grenzen von 1967 unterstützten:
Israels Premier Netanjahu ist kein Sturkopf, wie Tobias Kaufmann behauptet, sondern lediglich realistisch und konsequent. Israel wird bedroht durch ein palästinensisches Regime, das von Hamas-Terroristen mitregiert wird, die weiterhin öffentlich die völlige Vernichtung Israels fordern. Deshalb ist es schon verräterisch, wenn ausgerechnet der Präsident der USA, die Rückkehr zu den Grenzen von 1967 fordert. Bisher waren die USA der treueste Verbündete Israels, und das sollte auch weiterhin so sein, denn es ist doch die offenbare Bestimmung der USA ein Ort und eine Stimme der Freiheit für sonst über Jahrhunderte verfolgte Juden und Christen zu sein. Frieden sichert man nicht durch krumme Deals nach dem Motto “Land gegen Frieden”. Wann erkennt man endlich, daß man mit Terroristen nicht verhandelt, und daß man Frieden nicht durch Landnahmen oder Siedlungsstopps sichert? Kein westliches Land sollte sich auf endloses Taktieren mit Terror-Regimes einlassen und sich ganz klar und unmißverständlich zu Israels Existenzrecht bekennen. Es ist das gute Recht der Bürger Israels, in der West Bank zu siedeln. Wir Deutsche sollten auch echte Israelfreunde werden, und sicherstellen, daß unsere Steuergelder nicht in irgendeiner Form an eine palästinesische Regierung gehen, die von der Hamas mitgesteuert wird. Gerade weil die Hamas die Beseitigung Israels fordert, ist ein solches Palästina nicht zukunftsberechtigt. Die Palästinenserführung vergleiche ich mit Kindern, die gerade eben ihre Eltern kaltblütig ermordet haben, aber dann das Mitleid aller Welt fordern, weil sie nun “Waisenkinder” sind. Selbst Richard Goldstone, der einen UN-Bericht über angebliche Kriegsverbrechen Israels im Gazakrieg 2008 machte, distanzierte sich heute von all seinen Aussagen, und sagt nun, daß Israel sich legitim gegen Hamas-Terror verteidigte, während die Hamas mit Absicht Raketen auf die Zivilbevölkerung abschoß. Wenn wir nicht klar auf der Seite von Israel sind, dann machen wir den Fehler und geben Terroristen auch noch Erfolgsbestätigung. Obamas Tage als US-Präsident sind wohl gezählt. Die USA müssen weiterhin eine klare Stimme für Israel abgeben und ein Machtwechsel an die Republikaner 2012 würde schnell klarstellen, auf wessen Seite die USA stehen. Jerusalem bleibt nunmal Gottes Augapfel aber Zankapfel der Welt. Als Christen sind wir aufgefordert, Israel zu segnen und für den Frieden Jerusalems zu beten, denn Jesus Christus wird in Jesaja 9:5 als Friedefürst bezeichnet und somit beten wir also für die Wiederkehr des Friedefürsten und das Kommen des Reiches Gottes (im “Vaterunser”), wie Er es selbst auch vorausgesagt hat.
Gottes Herz für die islamische Welt
Die Gründung eines palästinensischen Staates ist Unsinn, weil es vor den 1960er Jahren keine Volksgruppe gab, die sich als Palästinenser identifizierte. Mit der Aufgabe des britischen Mandats entstand 1948 Israel und Transjordanien, dem heutigen Königreich Jordanien. Somit sind bereits zwei Staaten entstanden. Die Zweistaatenlösung ist somit bereits erfolgt. Die Frage ist, warum Jordanien die Palästinenser nicht aufnimmt? Die Idee eines unabhängigen Palästinenserstaates ist die Idee der terroristischen PLO. Erlaubt man einen palästinensischen Staat, dann würde dies signalisieren, daß Terror ein Mittel zum Zweck ist. Die jetzige Palästinenserführung ist durchsetzt mit Hamas-Terroristen.
Als Christen sehen wir keinen echten Frieden aus irgendwelchen Verhandlungen und verräterischen “Land-für-Frieden”-Deals. Jetzt ist aber die Zeit für Mission in der islamischen Welt. Die Umwälzungen in verschiedenen arabischen Ländern zeigt, daß sich die Menschen nach etwas besserem sehnen. Aber es ist mehr als nur politischer Wandel. Wonach sie sich sehnen, das sollen sie bei Jesus Christus finden, denn Jesus macht recht frei. Nutzen wir die Gelegenheit, Jesus Christus zu bezeugen? Viele Moslems sind sogar nach Deutschland gekommen, und so können wir sie schon hier für Jesus gewinnen – nicht umgekehrt. Sie sind Gefangene des Islams, der nicht zum wahren Gott führt, sondern Milliarden von Menschen versklavt und ausbeutet. Haben Sie schon einmal einem Moslem ein christliches Traktat gegeben? Oder können Sie einem Moslem den Jesus-Film zeigen? Der Koran sagt ein wenig über Jesus, aber läßt die Leute im Dunklen darüber, daß Jesus der Sohn Gottes ist, der für uns starb und durch den wir neues und ewiges Leben finden. Menschen in vielen islamischen Ländern hassen die westliche Welt so sehr, wenn sie den Materialismus, die Unmoral und die Sinnlichkeit der westlichen Welt sehen. Aber wenn Menschen in westlichen Ländern wieder zu Jesus finden und das Licht der Welt ausstrahlen und christliche Tugenden leben, dann könnte dies viel eher die Basis für ein friedliches Miteinander sein (Spr. 16:7). Wir wissen doch ganz genau, daß die Wege der modernen Gesellschaft Gott nicht wohlgefallen. Deshalb erhebt Er Feinde über uns, die uns mit Terror und wirtschaftlicher Eroberung züchtigen wegen unserer Sünde. Deshalb ist jetzt die Zeit, wo wir uns unter Gott demütigen müssen und unsere Sünde bekennen müssen, damit er uns wieder erhöht. Wir müssen zusehen, daß unsere eigenen Wege Gott wohlgefallen und dann könne wir echten Frieden erfahren.
“Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!” Sprüche 48:22.
“Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben, und nichts bringt sie zu Fall.” Ps. 119:165.
Auf den Internetseiten von www.aclj.org und www.cufi.org können Sie ein Unterstützungsschreiben an Israels Premier Netanjahu unterzeichnen! Werden Sie ein Freund Israels!
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