Nov 27 2011

Ingo Breuer

Petition unterzeichnen wegen Todesurteil für Christin in Pakistan

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Der sog. „Arabische Frühling“ entpuppt sich zunehmend als Islamistischer Winter in dem radikal-islamistische Gruppierungen nach der Macht greifen, um Scharia-Staaten zu gründen. Freiheitliche, republikanische Staaten entstehen nicht in islamisch geprägten Ländern sondern nur dort, wo zuvor das Evangelium Christi die Menschen verändert hat. Aus Staaten wie Algerien hören wir, daß Behörden Gemeinden schließen und christliche Arbeiter wegen „Blasphemie“ und „Proselytismus“ verurteilen. In Ägypten werden u. a. koptische Christen bedrängt und attackiert. In Pakistan wird ein Christ auf offener Straße erschossen wegen seiner evangelistischen Einsätze. Im Weltverfolgungsindex von Open Doors sind es überwiegend die islamischen Staaten, die Christen verfolgen. Einzig das kommunistische Nordkorea übertrifft die islamischen Staaten.

Aus Pakistan kommt auch die Meldung von der Christin Asia Bibi, die zum Tod durch Erhängen verurteilt wurde, weil sie am Arbeitsplatz über Jesus gesprochen hat. Hier jedoch wird ein Berufungsurteil erwartet und Christen weltweilt können beim christlichen Werk Voice of the Martyrs eine Petition an die pakistanische Botschaft in Washington DC unterzeichnen mit einem Gnadengesuch für Asia Bibi.

Bitte unterzeichnen Sie hier die Petition: http://www.callformercy.com/

Und vergessen Sie natürlich nicht, Familie, Freunde und Glaubensgeschwister über CallForMercy zu informieren, damit noch mehr Unterzeicher hinzukommen und der Protest aussagekräftiger wird.

Hier ist ein Hintergrundbericht zu dem Thema von Open Doors:

Pakistan: Asia Noreen weiter im Gefängnis
(Open Doors) – Vor fast genau einem Jahr – am 8. November 2010 – wurde Asia Noreen (auch bekannt als Asia Bibi) aus der pakistanischen Ortschaft Ittanwali wegen Beleidigung des Islams zum Tod durch Erhängen verurteilt. Noreen bestreitet die Vorwürfe und hat Berufung eingelegt. Noch immer sitzt sie im Gefängnis und fürchtet, dass das Urteil jederzeit vollsteckt werden könnte. Nach Morddrohungen durch Extremisten musste auch ihr Mann mit den fünf Kindern untertauchen. Zwei hochrangige pakistanische Politiker, darunter ein muslimischer Gouverneur, hatten sich für die Freilassung der 46-jährigen Christin eingesetzt und wurden umgebracht. Beide Männer kritisierten auch die berüchtigten Blasphemiegesetze, aufgrund derer Noreen verurteilt wurde. Weltweit hatte das Hilfswerk Open Doors nach dem Urteilsspruch zum Gebet für Asia Noreen aufgerufen und bittet auch weiterhin, für sie und ihre Familie zu beten.

Kopfgeld ausgesetzt
Bei einem Besuch ihres Mannes Ashiq Masih im Gefängnis von Sheikhupura bat sie: „Bitte sag allen, dass sie für mich beten sollen!“ Ihr Ehemann berichtet weiter: „Sie weiß, dass radikale Muslime ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben und alles tun werden, um sie zu töten. Ich habe versucht, sie zu trösten. Aber sie weiß, dass es wirklich schlecht steht. Sie sorgt sich sehr um unsere Kinder.“ Asia Noreen ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde. Auslöser war ein Streit mit muslimischen Arbeiterinnen über den christlichen Glauben. Schon oft hatten Dorfbewohner versucht, Noreen zum Islam zu bekehren. Doch jedes Mal war sie standhaft geblieben. Sie und ihr 52-jähriger Mann waren mit zwei anderen Familien die einzigen Christen in der Ortschaft, in der 1.500 Familien leben.

Geplante Verschwörung
Asia Noreen beteuert ihre Unschuld und spricht von einer „geplanten Verschwörung“ gegen sie. Man wolle ihr eine Lektion erteilen. Denn schon oft hatten Dorfbewohner versucht, sie zum Islam zu bekehren. Doch jedes Mal war sie standhaft geblieben. Auch an jenem verhängnisvollen Tag: Sie war gerade mit anderen Frauen ihres Dorfes zum Beeren Pflücken auf dem Feld. „Sie bedrängten mich wieder einmal, zum Islam zu konvertieren.“ Und Asia Noreen weigerte sich wie sonst auch. Es kam zum Streit. Die Muslimas warfen ihr vor, Lästerliches über den Propheten Mohammed gesagt zu haben.
Später stürmte ein Mob in ihr Haus und verprügelte sie. Die herbeigerufene Polizei nahm sie zunächst in Schutzhaft. Doch dann wurde ein Verfahren wegen Blasphemie gegen sie eingeleitet und sie musste im Gefängnis bleiben. Über anderthalb Jahre später fällte nun der Oberste Gerichtshof in Nankana gegen sie das Todesurteil.

 

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