Dez 04 2011
Evangelium in öffentliche Bücherschränke bringen.
„WENN nicht religiöse Bücher weit verbreitet sind unter den Massen dieses Landes, dann weiß ich nicht, was aus uns werden soll als Nation.
WENN die Wahrheit nicht verbreitet wird, dann der Irrtum; wenn Gott und Sein Wort nicht verkündet und aufgenommen wird, dann wird der Teufel und seine Werke Überlegenheit gewinnen.
WENN die bibeltreuen Schriften nicht jeden Weiler erreichen, dann werden es die Seiten einer verdorbenen und ausschweifenden Literatur.
WENN die Macht des Evangeliums nicht über die Längen und Breiten dieses Landes spürbar ist, dann werden Anarchie und Aufruhr, Schande und Misere, Verdorbenheit und Dunkelheit herrschen ohne Linderung oder Ende.“
Diese wahren Worte stammen von dem amerikanischen Politiker und Redner Daniel Webster (1782-1852) und sie bestätigen das, was die Bibel in Sprüche 14:34 sagt: “Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.” Die Verbreitung christlicher Literatur ist wichtig für die Prägung eines Volkes. Der US-Kongress hat in den Gründungsjahren der USA selbst den Druck und die Verbreitung der Bibel veranlaßt. Viele noch lebende Amerikaner können sich daran erinnern, wie bis in die 60er Jahre hinein, jeden Morgen die Bibel über das Lautsprechersystem gelesen wurde. Einige haben sogar im biblischen Unterricht in der Schule, Jesus als Herrn aufgenommen. Leider hat man mit den antichristlichen gesellschaftlichen Veränderungen der 60er Jahre, den Pfad des Guten verlassen und dafür die oben erwähnte Schande und Misere geerntet. In Deutschland werden ganze Generationen verblendet durch die marxistische “Frankfurter Schule”, die das Bildungswesen prägt und eine sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft schleichend bewirkt.
Daniel Webster hatte recht, daß christliche Literatur in jeden Winkel und Weiler eines Landes gehört. Somit ist dies nicht nur ein altes Zitat von gestern, sondern unser Auftrag für heute. Jeder ist aufgerufen mit seiner eigenen Kreativität, diesen Auftrag in konrekte Tagesordnungspunkte umzusetzen. Hier nur ein Beispiel: In vielen Städten Deutschlands werden sogenannte öffentliche Bücherschränke aufgestellt. Wer will, kann sich nun kostenlos und ohne Formalitäten einen Band oder auch mehrere herausnehmen und im Gegenzug Ersatz ins Regal stellen – zum Beispiel Romane, die man ausgelesen hat und nicht behalten will, weil sie daheim zu viel Platz wegnehmen. Als Christen können wir gezielt christliche Literatur in solche Bücherschranke hineinstellen. In manchen Städten wurden sogar ehemalige Telefonzellen umgestaltet mit einem Bücherregal, wo jeder Bücher nehmen oder hineinstellen kann. Bei einer USA-Reise konnte ich in einem Goodwill-Geschäft in Lenoir City, Tennessee für $5 mehrere Neue Testamente und King James Bibeln kaufen, die nun in deutschen Bücherschranken und -zellen verteilt werden. Unweit von Lenoir City liegt die Mt. Pisgah Baptistengemeinde, wo Bibeln gedruckt werden. Eine größere Menge deutschsprachiger Johannesevangelien konnte ich dort mitnehmen, die nun ihren Weg in deutsche Bücherschränke finden. Bei diversen Kontrollgängen konnte ich sehen, daß die Schriften von anderen Leuten mitgenommen wurden. In der Stadt Mechernich haben Anhänger von linken Parteien einen öffentlichen Bücherschrank im Rathaus aufgestellt. Hier liegt mir besonders auf dem Herzen, daß in solchen Bücherregalen Literatur von christlich-konservativen Politikern ausgelegt wird. So konnte ich während einer USA-Reise die Hardcover-Version von Senator Sam Brownbacks Biografie sowie ein Buch des Predigers Rod Parsley finden für jeweils $1.29 in einem Goodwill-Geschäft. Solche Titel gehören in jeden öffentlichen Bücherschrank und dies besonders in unserer entchristlichten Bundeshauptstadt Berlin. Hier sind Millionen von Menschen, die dringend eine neue Vision fürs Leben und für unser Land finden müssen. Wer Bibeln verteilen will, kann oft günstige Gideonbibeln auf ebay finden. Jeder sollte sich einmal schlau machen über solche öffentlichen Bücherschränke in seiner jeweiligen Umgebung und Gott bitten, ihm zu zeigen, was er tun kann.
Falls Ihnen irgendwelche öffentlichen Bücherschränke im Raum Köln, Bonn oder Eifel bekannt sind, können Sie mir dies gerne mitteilen, damit ich diese in Zukunft bei Verteilaktionen berücksichtigen kann. Bücherschrank melden. Vielen Dank. Vielleicht haben Sie noch andere Ideen christliche Literatur zu verbreiten?
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