Aug 25 2012

Ingo Breuer

Kreuz-Karikaturen auf Kasseler Kunstausstellung

Filed under ZeitgeschehenShare!  

Eine Karikatur des Künstlers Mario Lars wirbt für die aktuelle Ausstellung der Caricatura in Kassel. Sie zeigt den gekreuzigten Jesus, darüber eine ziemlich derbe Sprechblase. Christen sind empört. Radikale Atheisten klagen andwerso, um öffentlich aufgestellte Kreuze zu entfernen, weil sie ernsthaft meinen, davon krank zu werden. Aber dann will man sich die Freiheit nehmen, in Karikaturen und sog. „Kunst“, den zentralen Kern des Glaubens zu verhöhnen. Religiöse Gefühle zu verletzen soll kein Volkssport zu werden. Die Gesellschaft ist krank genug, weil sie Intimes enttabuisiert, aber den christlichen Glauben tabuisiert mit der Lüge, Glaube sei „Privatsache“. Glaube ist öffentlich und privat. Wir gehören ganz Jesus, und wer vom Geist Gottes erfüllt und geprägt ist, bei dem wirkt sich der Glaube von innen nach außen – vom Privaten hinein ins Öffentliche.

Hier ist mein Offener Brief an die Veranstalter von caricatura:

Hallo,

also über die Karikatur vom Krümelmonster und den Cookies kann ich lachen, aber der Rest ist eher zum Trauern über den mangelnden Respekt vor religiösen Gefühlen und der Liebe zu Gott. Das gefällt mir nicht. Vor allen Dingen bei Kindern kann der Anblick solcher Materialien moralische Verwirrung bzw. Verirrung auslösen, aber auch mancher Erwachsener, der keine festen Überzeugungen und Werte hat, wird dadurch auf die schiefe Bahn verleitet und zum hedonistischen Spaßbürger ohne jegliche Bindung an Gott umerzogen. Davon halte ich nicht viel. Von Jesus-Karikaturen halte ich auch nichts, denn die verschärfen nur die sozialen Probleme für die der Steuerzahler anschließend die Rechnung bekommt.
Unsere Zeit heute braucht wirklich Ehrfurcht vor Gott und nicht nur das, sondern wirklich Hunger auf Gottes Wort. Mit all diesem zeitgenössischen Haß auf Jesus, Bibel, Ehe, Familie wird unsere Gesellschaft nur noch mehr zerrüttet und kaputtgemacht. Ich sehne mich nach einem Platz, wo eine andere Art von Ausstellung präsentiert wird: nämlich die christliche Kunst von Malern wie Thomas Kinkade, Joe Vick, Beth Sweigard, Randall Ogle,Ron DiCianni, Jon McNaughton oder etwa das wunderbare Bild „Der breite und der schmale Weg“ von Charlotte Reihlen. Selbst einen Maler wie Bob Ross schätze ich, weil er einen Sinn für das Schöne hat. Aber viele der Karikaturen, bei Ihrer Ausstellung lassen den Geschmack für das Gute vermissen, denn sie sind Zeugnisser eines verwirrten, entchristlichten Weltbildes. Die Bibel nennt das den „verkehrten Sinn“ (Römer 1:28) oder die Eitelkeit des Sinnes (Eph. 4:17,18).
Ich hoffe, daß Ihre Ausstellung sich allein aus privaten Geldern finanziert und nicht aus öffentlichen Geldern. Ich mache nämlich eine eigene private christliche Kunstkampagne und bezahle alles selber von meinem Gehalt. So sollte es auch bei Ihnen sein. Mit meinen Steuergeldern möchte ich solche Schundkarikaturen, in denen der christlichen Glaube durch den Kakao gezogen und Ehrfurcht vor Gott und Schutz der Jugend verletzt wird, nicht unterstützen. Ansonsten fordere ich mit Recht mein (Steuer)Geld zurück.
Ganz recht gebe ich dem früheren amerikanischen Senator Jesse Helms (Republikaner – North Carolina): „Es gibt einen großen Unterschied zwischen Zensur und Schirmherrschaft. Selbsternannte Künstler, deren Gedanken in der Gosse liegen, sind natürlich frei mit ihrem Geld zu tun, was sie wollen. Es geht nur darum, ob die Bundesregierung Kunst finanzieren soll mit dem Geld der Steuerzahler, die dagegen Einwände haben. Dies ist völlig außer Frage. Ich habe darauf bestanden, daß wenn die Regierung sich weigert, für die Herstellung und Verteilung  bestimmter obszöner Materialien zu zahlen, daß sie sich dann weigert, Sponsor solcher Verderbtheit zu werden.“ Mir ist wichtig, daß Familien und Kinder geschützt sind vor den Absurditäten und Obszönitäten.
Bitte nehmen Sie die die gotteslästerlichen Karikaturen und Bilder, die einfach obszön und geschmacklos sind, aus dem Programm. Karikaturen kann man schön finden, wenn man sie mit der ganzen Familie ohne Scham betrachten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Breuer

Ich denke, es ist Zeit für Kunst, die christliche Werte erhebt, die Menschen positiv beeinflußt und das Evangelium teilt. Die kontinuierliche Verhöhnung des Glaubens bringt nichts außer gesellschaftlicher Schäden, Laster und Probleme.

Am 23.08 wurden laut verschiedener Nachrichtenmagazine die öffentlichen Werbeplakate, in denen der gekreuzigte Jesus karikiert wird, entfernt.

 

Kommentare deaktiviert für Kreuz-Karikaturen auf Kasseler Kunstausstellung

Share on Top Social Networks, by eMail, Google Plus, and more!