Okt 07 2012

Ingo Breuer

Berliner Kultusministerium vebietet Gideons Bibelverteilung an Schulen

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Gideonbibel im Hotel

Gideonbibel im America’s Best Value Inn in Lebanon, Tennessee, USA

Wer in Hotels übernachtet, sieht die Bibel des Gideonbundes häufig im Nachttisch. Auch in Schulen werden häufig die Bibeln vom Gideonbund ausgeteilt. Einige Handelsreisende aus den USA gründeten den Gideonbund 1899, als Sie den Bedarf nach der Verteilung des Wortes Gottes sahen und darüber beteten, was zu tun ist. Gideon war der alttestamentliche Richter, den Gott bei der Arbeit vorfand und ihn dazu berief, mit nur wenig augewählten Mann, die Midianiter zu schlagen, die damals das abfällige Israel ausbeuteten. Gideon bewährte sich. In Berlin hat nun das Kultusministerium  dem Gideonbund verboten, Bibeln in Schulen zu verteilen. Eine Bildungssenatorin beruft sich auf eine „Verwaltungsvorschrift“. Das Verbot geht aus von der SPD-geführten Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Somit werden Schüler an Berliner Schulen zwangsweise einer antichristlichen Sexualisierung ausgesetzt. Islamunterricht gibt es auch. Nur die christliche Botschaft wird ausgegrenzt. Berlin bleibt weiterhin eine familien-, kinder- und glaubensfeindlicher Standort.

Gideonbibel: Johanns 3:16 auf Arabisch

Hier ist mein Protestschreiben an Bildungssenatorin Sandra Scheeres:

Sehr geehrte Frau Scheeres,

bitte erlauben Sie dem Gideonbund wieder, an Berliner Schulen Bibeln zu verteilen. Schließlich ist es nicht recht, Kinder schon im Grundschulalter radikaler Gender Mainstreaming Sexualisierung auszusetzen oder Islamunterricht einzuführen, aber Christen auszugrenzen. Berlin hat kein Recht eine ganze Generation, für antichristliche Propaganda zu vereinnahmen. Schulpflicht darf nicht zur Ideologisierung ausgebeutet werden. Ansonsten brauchen christliche Eltern zumindest das Recht, ihre Kinder aus christenfeindlichen Unterrichtseinheiten fernzuhalten, weil dies den Grundrechten widerspricht. Die Legalisierung von Homeschooling ist sowieso überfällig in Deutschland. Ich bitte Sie, unbedingt das Verbot gegen den Gideonbund aufzuheben. Ich schätze die Arbeit dieser Organisation. Irgendwelche Verwaltungsvorschriften sind Makulatur, weil sie nicht vor dem Grundgesetz standhalten. Kindern darf der Zugang zu Jesus nicht verwehrt werden und die Schule darf nicht instrumentalisiert werden, um die freie Entscheidung für den Glauben auszumerzen. Ich gehöre nicht dem Gideonbund an, aber unterstütze dessen Aufgabe und erfeue mich immer wieder, wenn ich eine Bibel von den Gideons im Hotel finde. Ich wäre froh gewesen, jemand vom Gideonbund hätte mir damals im Gymnasium eine Bibel gegeben.  Das wäre mir wichtig gewesen. Gerne sende ich Ihnen ein  Johannesevangelium zu, mit der lebenswichtigen Botschaft von Jesus Christus.
Bitte setzen Sie sich dafür ein, daß der Gideonbund wieder an Schulen Bibeln verteilen kann. Niemand wird gezwungen, diese anzunehmen, aber dieses Buch ist sicher eine Bereicherung für die Schüler.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Breuer

Gideonbibel im Hotel

Gideonbibel im Hotel

Das Verteilen von Bibeln und christlichen Schriften ist natürlich Aufgabe aller Christen, denn alle haben die Aufgabe, die wunderbare Botschaft von Jesus zu verkünden. Wer einmal die Gnade persönlich erfahren hat, in der Wiedergeburt, der will es anderen weitersagen. Das wirkt der Heilige Geist in uns, daß wir davon Zeugnis geben wollen, wenn wir einmal geschmeckt und gesehen haben, wie gut Gott ist (Ps. 34:8). All diese aufdringliche säkularhumanistische Präung in Schulen ist nichts als ein Werkzeug des Teufels, um einer ganzen Generation einzureden, sie brauchen keinen Retter und sind nicht erlösungsbedürftig. Genau diese Menschen, die meinen, sie bräuchten Jesus nicht, hadern oft mit der Frage, woher all das Leid in der Welt kommt, und warum ein Gott dies zulassen würde. Das liegt eben daran, weil sie schon von Kind auf nicht verstanden habem, daß wir Menschen ohne Jesus verloren sind und die Sünde diese Welt verderbt hat. Aber in Jesus haben wir das wunderbare Geschenk der Erlösung. So viele Menschen sind belogen worden, weil sie das eben nicht so klar sehen oder weil ihnen erzählt wurde, das mit Jesus sei ein altes Märchen. Viele haben sich an die Dunkelheit gewöhnt und mögen nicht, wenn jemand Licht bringt -besonders nicht in Schulen. Jeder von uns kann Bibeln oder christliche Schriften verteilen. Ich selber lege häufig Johannesevangelien in öffentl. Bücherschränken, Jagdhochsitzen, Warteräumen usw. aus. Wir müssen uns nicht allein auf Organisationen, Missionare oder Bruder „Jemand Anders“ verlassen. Jeder muß selbst aktiv werden.

Gideonbibel: Johannes 3:16 auf Russisch

Gideonbibel: Johannes 3:16 auf Russisch

Berlin ist die Stadt wo einst der evangelische Christ und Begründer der Diakonie  Johann Hinrich Wichern mit seiner Gefängnisreform vor 150 Jahren, biblische Seelsorge mit in den Strafvollzug aufnahm, damit Häftlinge nicht nur eine Strafe absitzen sondern eben ihre Vergangenheit bewältigen und durch den Glauben zu neuen Menschen werden. Wenn man Menschen sogar schon in der Kindheit mit dem Evangelium vertraut, dann braucht sie erst später erst nicht im Gefängnis aufzufangen. In den USA ist zu bemerkenm daß sich viele Menschen im Gefängnis für den Glauben an Jesus entscheiden, den sie als Kind nicht gehört, als Jugendliche abgelehnt oder nicht Ernst genommen haben. Während Schulen zu glaubenssterilen Komplexen geworden sind, wo jede Erwähnung Gottes unerwünscht ist, so wird die Gefängnisseelsorge betont christlich ausgerichtet. Es ist zwar gut, daß christliche Werke diesen Zugang zu Strafvollzugseinrichtungen haben. Aber  diese Einrichtungen wären leerer, wenn viele der Insassen schon als Kind zu Hause und in der Schule gelernt hätten, was sie erst im Gefängnis gelernt haben. Die Offenheit für das Evangelium bei vielen im Strafvollzug muß aber von Christen als Chance verstanden werden. Jedes verteilte Traktat, jede verteilte Gideonbibel ist schon Vorbeugung gegen alle nur erdenklichen sozialen Übel. Wer an einem ruhigen und stillen Leben in Gottseligkeit und Ehrbarkeit (1. Tim. 2:1,2) interessiert ist, kommt nicht daran vorbei, daran zu helfen, die Botschaft der Bibel an andere Menschen weiterzugeben.

Johannesevangelium im Jagdhochsitz ausgelegt

Johannesevangelium im Jagdhochsitz ausgelegt

 

 

 

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