Apr 28 2013

Ingo Breuer

Wenn ich der Teufel wäre …

Filed under GlaubeShare!  

Eine Radioansprache des amerikanischen Radiokommentators Paul Harvey (1918-2009) jetzt auf deutsch! Diese Warnung an eine Nation ist vom 3. April 1965. Es ist traurig und erschreckend, daß sich seitdem viele dieser Prophezeiungen erfüllt haben. Unter dem Versprechen des Fortschritts kam in Wirklichkeit einer Reihe von Fehltritten, die unsere Gesellschaft schwächen und moralzerstörend wirken. Biblisch gesehen wissen wir, daß der Teufel mit seiner List die Menschen verblendet, und daß der Teufel durch die Machtkonzentration in Regierungen wirkt. Wirklich frei davon werden wir nur durch den Schutzschild des Glaubens und das Schwert des Geistes, dem Wort Gottes! Der Teufel ist ein besiegter Feind, dessen Vernichtung beschlossene Sache ist, denn wir lesen schon davon in Offenbarung 20.

Das englische Original können Sie hier hören: „If I Were The Devil“

Paul Harvey war ein konservativer Radiokommentator ursprünglich aus Tulsa, Oklahoma, dessen Sendung „News & Commentary“ und „The Rest of The Story“ auch in Deutschland über den Soldatensender AFN zu hören war. Bis kurz vor seinem Tod blieb er auf Sendung. Harvey hat häufig für traditionelle christliche Werte gesprochen. Sein Humor bleibt unvergessen. Für viele Menschen waren seine Sendungen eine regelmäßige Institution im Autoradio auf dem Weg zur Arbeit.

Wenn ich der Teufel wäre, dann wäre ich nicht glücklich, bis daß ich den reifsten Apfel am Baum ergriffen hätte, Dich! Darum würde ich mit allen erforderlichen Mitteln beginnen, die Macht der Nation zu ergreifen.

Zuerst stürze ich die Kirchen um. Ich würde mit eine Kampagne der Flüstereien beginnen. Mit der Weisheit einer Schlange würde ich dich beflüstern, wie ich Eva beflüstert habe: Tu, was dir gefällt! Den jungen Menschen würde ich zuflüstern, daß die [amazon-product text=“Bibel“ type=“text“]3037710004[/amazon-product] ein altes Märchenbuch ist. Ich würde sie davon überzeugen, daß der Mensch Gott erschaffen hat und nicht anders herum. Ich würde ihnen anvertrauen, daß das Schlechte gut und das Gute spießig ist. Und die Alten würde ich mir nachbeten lassen: Vater unser, der du bist der [allversorgende bevormundende Staat].

Und dann werde ich organisiert. Ich bilde Autoren aus, die wissen, wie man schmutzige Literatur aufregend macht, so daß alles andere stumpf und uninteressant wirkt. Ich bedrohe das Fernsehen mit schmutzigeren Filmen und umgekehrt.
Ich verkaufe Betäubungsmittel an wen auch immer. Ich verkaufe Alkohol an Damen und Herren von Rang und Namen. Die Übrigen stelle ich mit Pillen ruhig.

Wenn ich der Teufel wäre, denn hätte ich bald Familien, die sich untereinander bekriegen, Kirchen die sich untereinander bekriegen und Nationen die sich gegenseitig bekriegen bis sie alle der Reihe nach zerstört sind. Und mit der Aussicht auf höhere Einschaltquoten habe ich hypnotisierende Massenmedien, die das Feuer anfachen.

Wenn ich der Teufel wäre, dann würde ich Schulen dazu ermutigen, junge Intellekte zu verfeinern, aber es vernachläsigen, Emotionen zu disziplinieren. Laß die nur ihren freien, wilden Lauf nehmen. Und bevor du es merkst, brauchst du Drogenschnüffelhunde und Metalldetektoren an jeder Schultür.

In einem Jahrzehnt sind die Gefängnisse überfüllt und Richter werden Pornografie fördern. Bald könnte ich Gott aus dem Gerichtshof verbannen, dann aus dem Schulhaus und zum Schluß aus der Regierung. In seinen Kirchen ersetze ich Religion durch Psychologie und vergöttere die Wissenschaft.  Ich würde Priester und Pastoren dazu verlocken, Jungen und Mädchen zu mißbrauchen und kirchliche Gelder zu veruntreuen.

Wenn ich der Teufel wäre, dann wird das Symbol für Ostern ein Ei und das Symbol für Weihnachten ein [Weihnachtsmann].

Wenn ich der Teufel wäre, dann nähme ich von denen, die haben, und gebe es denen, die es wollen, bis ich den Ansporn der Fleißigen endgültig abgetötet habe.

Und was würdest du wetten? Ich werde ganze Bundesländer dazu bringen, das Glücksspiel zu fördern – als der Weg zum Reichtum.

Ich würde gegen Extreme warnen – wie harter Arbeit, Patriotismus, moralisches Verhalten. Ich werde die jungen Leute davon überzeugen, daß die Ehe altmodisch ist, und daß Partnerwechsel mehr Spaß macht. Und das du wie die zu sein hast, die du im Fernsehen siehst. Und so kann ich dich öffentlich entblößen und dich ins Bett locken mit Krankheiten, für die es keine Heilung gibt.

Mit anderen Worten, wenn ich der Teufel wäre, dann mach ich einfach das weiter, was er schon die ganze Zeit gemacht hat.

Paul Harvey, guten Tag!

 

Kommentare deaktiviert für Wenn ich der Teufel wäre …

Share on Top Social Networks, by eMail, Google Plus, and more!