Jan 19 2014

Ingo Breuer

Ein Mensch kommt in den Himmel …

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EIN MENSCH kommt in den Himmel
ohne Gesundheit
ohne Reichtum
ohne Ruhm
ohne großen Namen
ohne Bildung
ohne Kultur
ohne Schönheit
ohne hohes Einkommen
ohne Freunde
ohne zehntausend andere Dinge.

ABER er kann niemals in den Himmel kommen
ohne Christus.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Joh. 14:6.

Jesus allein ist der Weg zum Himmel. Ohne Jesus geht es nicht. Falsche Religionen wollen „Jesus und …“, aber die Bibel sagt „Jesus allein“:

Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. Apostelgeschichte 4:12.

Würdig sterben heißt in Christus zu sterben. Die Idee, daß mit dem Tod alles aus ist, ist Volksbetrug. Nur wer regelmäßig die Bibel liest, kann all dem Volksbetrug entgehen und eine biblische Weltsicht bewahren, die frei ist von sozialdarwinistischen, säkular-humanistischen, neoheidnischen, materialistischen und anderen Auffassungen, die nicht der gesunden Lehre Gottes entspringen.

Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo. Kolosser 2:8.

Es ist also wichtig, sich nicht von dem beeinflussen zu lassen, was die „anderen“ machen oder was in Medien, Politik, Schule und Wirtschaft als „in“, „modern“, „üblich“ oder „allgemein gültig“ ist. Absonderung ist einer der ganz wichtigen Faktoren im christlichen Leben, denn man kann nicht zwei Herren dienen.

Wir haben ein anderes Ziel: die Ewigkeit mit Jesus Christus zu verbringen. Die dringende Frage, auf die die säkularisierten Menschen keine vernünftige Antwort haben ist: Wo wirst Du die Ewigkeit verbringen? Diese Frage drängt mich zu einer Antwort. Ich könnte nicht eine Nacht ruhig schlafen, ehe das nicht geregelt ist. Komisch ,wie Menschen für alles vorsorgen, aber nicht für das, was nach dem Tod ist. Ich habe Jesus aufgenommen in mein Leben. Für mich war es logisch und selbstverständlich, daß ich Jesus brauche, weil ich nicht die Ewigkeit in der Hölle will. Komisch, daß davon keiner spricht. Aber totschweigen ist keine Lösung.Jesus hat von der Hölle gesprochen, deshalb sollte man sich dem Thema stellen statt so zu tun, als würde es nicht existieren. Ich will die Hölle leer und den Himmel voll. Wir dürfen dem Teufel keinen Raum geben und wollen alles Territorium von ihm zurück.

Würden wir das Heilmittel für Krebs haben, dann wäre es doch ein Verbrechen, wenn wir das der Welt verschweigen würden. Aus Fürsorge für die Patienten würde man das Heilmittel an alle Krebspatienten verabreichen. Aber wenn wir das Heilmittel für den Tod haben, warum sollte man es als „Privatsache“ verschweigen? Jesus hat die Toten auferweckt, und alle, die in Christus sterben, werden mit Christus auferweckt und mit Ihm vereint für alle Ewigkeit. Jesus hat das Heilmittel für die Krankheit der Sünde. Die Sünde brachte uns Tod und Vergänglichkeit. Irgendwie ist es doch dann logisch, daß man zu Jesus kommt im Glauben und Ihm nachfolgt, wenn er so eine großartige Heilung mit sich bringt.

Wir leben in der Vorfreude auf den Himmel. Wir werden die viereckige Stadt sehen (Offenbarung 21). Es ist komisch, daß man in der modernen Architektur alle rechten Winkel vermeiden will, aber die himmlische Stadt Gottes ist rechtwinklig angelegt. Die Freude über Gott und den kommenden Himmel  soll uns unterscheiden von denen, die ohne Gott und ohne Hoffnung sind und daher erfüllt sind von zynischer Skepsis und argwöhnischem Pessimismus. Davon sollen wir uns nicht vergiften lassen. Freude über Gott ist vielen Menschen schon fremd. Teilweise kann ich es gar nicht auf deutsch ausdrücken. Ich habe es aber so erlebt, daß Christen etwas erleben, daß sie als „get happy“ oder „shouting“ bezeichnen. Das bedeutet, daß sie vor versammelter Gemeinde in Freudenschreie ausbrechen, in die Hände klatschen, aufstehen, herumlaufen oder die Arme zu Gott ausstrecken und Gott mit lauten Worten loben und preisen. Wir kennen das „Jauchzen“ und das Händeklatschen aus den Psalmen. Wir wissen, daß Männer die Hände zu Gott aufheben sollen ohne Zorn und Zweifel (1. Tim. 2:8). Der Heilige Geist bewirkt diese Freude. Mir wurde immer erzählt von einer kleinen Baptistengemeinde auf einem Hügel. Viele Christen beten dafür, daß ihre Gemeinde wieder einige „shouter“ (freudenschreiende Leute) bekommen. Ich erinnere mich, wie ein älterer über Achtzigjähriges Mitglied der Gemeinde plötzlich aufsprang und freude schreiend auf mich zulief und mich um die Schultern packte und mir zurief „Freust du dich nicht, daß du wir ein gemeinsames Zuhause im Himmel haben?“ Diese Freude über Gott ist weit entfernt von dem Pessimismus der säkularen Welt, die die Bibel als Richtschnur ablehnt. Und wer diese Freude einmal gespürt hat, der will nie, nie , nie, nie wieder zurück! Diese Freude über Gott ist weit entfernt von formalistischer Religion. Wer diese Freude über Gott (Psalm 37:4) kennt, der braucht keinen billigen Ersatz. Viele Menschen erfahren erst Freude, wenn sie besoffen sind. Frohsinn kommt da erst nach Alkoholkonsum auf. Diese Leute kennen das gar nicht, daß wirkliche Freude aufkommt, wenn die Gemeinde Gott preist mit Lobgesng und wenn man das nicht mehr mit Worten ausdrücken kann, dann schreit man es eben heraus. Viele Gläubige Menschen erfahren das auch im Gebet. Ich weiß, diese Praxis ist selbst in vielen christlichen Gemeinden heute nicht mehr geläufig. Manch einer hat davon überhaupt nichts gehört. Aber dennoch sollen wir an Gott unsere Freude haben statt an so vielen anderen vergänglichen Dingen.

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