Dez 14 2016

Ingo Breuer

Bist du ein Gutmensch?

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Unter #Gutmensch versteht man eine Person, die sich „in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt.“ So steht es im Duden Universalwörterbuch. Das ist nicht meine Definition.

Der Kölner Erzbischof Woelki will nun mit einer Aktion das Wort „Gutmensch“ positiv besetzen. Eine andere kirchennahe Organisation klebt unwahrheitsgemäße Plakate, die die Irrlehre nahe legen, daß Allah und Gott derselbe seien oder das Moslems an Jesus glauben. Das alles sind Falschaussagen, die nicht der Lehre der Bibel entsprechen. Der Islam kennt Jesus nicht als Heiland, Erlöser, Sohn Gottes. Auch gibt es dort kein Konzept von Vergebung, Sühnopfer am Kreuz, Erlösung im Blut, Wiederkunft Christi, Entrückung, Heilsgewißheit. Durch den Islam werden Menschen verführt und sind verloren, weil sie nicht an Jesus glauben. Wir müssen denen das Evangelium mitgeben, damit die Seelen gerettet werden. Es sollte unser Herz brechen, daß so viel Menschen ohne Christus sterben, und wir sollen eine Last auf dem Herzen haben für die, die verloren und ohne Gott in ihrem Leben sind und nur die Unterwerfung unter einen arabischen Mondgott kennen, der in einem schwarzen Stein in Mekka wohnt.

Laut einer Internetaktion sprühen nun allerlei Leute das Wort #gutmensch auf Plakate oder Wände. Aber was heißt das eigentlich? Ist es nicht arrogant, sich selbst als #gutmensch zu produzieren? Das erinnert mich so sehr an den reichen Jüngling als er zu Jesus kam:

Mat 19:16 Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben möge haben?
Mat 19:17 Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.

Jesus sagte ihm unmißverständlich, daß NIEMAND außer GOTT gut ist! Wer also Jesus als gut bezeichnet, der bekennt damit, daß Jesus göttlich ist! Wir Menschen haben keine innewohnende Güte. Das ist eine Kernaussage der Bibel. Die Bibel entlarvt uns Menschen als verlorene Sünde, die der Erlösung durch Jesus bedürftig sind. Diese Botschaft ist im Zeitalter des Humanismus unbeliebt. Aber sie ist Ausgangspunkt für das Evangelium. Nur wer sich als Sünder und schuldig vor Gott sieht, erkennt, daß es Jesus braucht, damit er aus seiner Not herauskommt. Der Humanismus gaukelt den Menschen eine falsche Sicherheit vor, als wenn sie in Ordnung wären und nicht der Erlösung aus Gnade durch Glaube bedürfen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellt sich heraus, daß kein Mensch fähig ist, die Gebote Gottes zu halten, um sich das ewige Leben zu verdienen. Auch der Jüngling schafft es nicht.

Mat 19:25 Da das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann denn selig werden?
Mat 19:26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.

Unsere ewige Seligkeit kommt von Gott aus Gnaden als Geschenk, daß wir annehmen dürfen im Glauben. Warum können wir nicht aus eigener Kraft selig werden? Weil wir von Natur aus weder gute Menschen noch #gutmensch sind. Die ernüchternde Nachricht ist, daß wir als Mensch verloren sind und allemal als Sünder gelten. Alle Menschen auf diesem Planet haben eins gemeinsam: Wir sind Sünder und bedürfen der Erlösung durch Jesus.

Die Bibel zeichnet ein anderes Bild von uns. Dort werden wir nicht als #gutmensch belobigt, sondern da heißt es: „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott! Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr tun; da ist keiner, der Gutes tut.“ Psalm 14:1-2. „Wir sind ja allesamt geworden wie Unreine, und alle unsere Tugenden wie ein beflecktes Kleid.“ Jesaja 64:5. „Wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer … Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.“ Römer 3:11,12. Da quittiert uns die Bibel, wie unsinnig es ist, uns als „Gutmenschen“ herausputzen zu wollen. Alles Gute kommt von Gott. Jakobus 1:17. Wer aber Gott leugnet und nicht an ihn glaubt, der entgleis irgendwann und kommt auf einen falschen Weg, wo er das Böse gut und das Gute böse nennt. Jesaja 5:20. Heute wird je nach politischer Couleur gut und böse bewußt miteinander vertauscht. Ein politisch korrekter #gutmensch redet immer von „bunt und vielfältig“. Wer aber Gutestun will im Sinne von dem, was Gott für gut nennt, der muß die Leuten auch warnen, wenn sie es zu bunt treiben  und Vielfalt in Chaos und gleichgültige Beliebigkeit ausartet. Ein #gutmensch singt am Weihnachtsmarkt keine Weihnachtslieder, weil damit könne er ja Muslime verärgern. Ein #gutmensch befürwortet das Entfernen von Kreuzen und christlichen Symbolen, weil dadurch könnten sich Muslime beleidigt fühlen. Ein Mensch, der Gutes tun will, ist da anderer Meinung. Ein #gutmensch praktiziert eine Form von Nächstenliebe, die oft mißbraucht wird von denen, die uns schaden wollen. Ein #gutmensch leugnet strikt die Gefahr der Islamisierung trotz allgegenwärtiger Terrorgefahr. Sein Gutmenschentum verblendet ihn so sehr, daß er Dinge nicht sieht, die völlig offensichtlich und logisch sind.

Ein guter Mensch jedoch, der Gutes tun will, singt bewußt christliche Weihnachtslieder, weil er in den Mitmenschen den Geschmack für das Gute wecken will und ihnen die gute Botschaft von Jesus mitteilen will. Ein #gutmensch mag es nicht, wenn Bibeln an muslimische Flüchtlinge verteilt werden in Flüchtlingsunterkünften, weil das die neuen Gäste ärgern könnte. Ein guter Mensch, der Gutes tut, nimmt aber die Gelegenheit zur Evangelisation wahr, damit die Menschen kennenlernen, wie gut unser Gott ist. Da liegen oft Welten zwischen einem guten Mensch und einem #gutmensch. Der moderne Gutmensch definiert „gut“ über das, was die Medien ihm suggerieren oder der Staat bezuschußt oder fördert. Ein guter Mensch ist in seinem Glauben an Jesus Christus verankert. Er glaubt an das, was vor Gott gut und wagt auch, sich der Gesellschaft zu widersetzen, wenn dort Dinge „gut“ genannt werden“, die vor Gott nicht gut sind. Durch die sexuelle Revolution werden heute Dinge „gut“ genannt, die vor Gott ein Greuel sind. Ein guter Mensch wird an Gottes Wegen festhalten und seine Wertvorstellungen nicht durch den gesellschaftlichen Meinungsterror und Wohlstandsmüll umdefinieren. Ein guter Mensch wird, wenn es um sein gutes Gewissen geht, auch den Gutmenschen entgegentreten und ihnen ins Angesicht widerstehen, so wie es Paulus beim Petrus gemacht hat in Galater 2:11.

Die #gutmensch-Kampagne ist diskriminierend. Politisch korrekte Jasager zu Merkels Politik rufen sich selbst auf überhebliche Art und Weise als die „Guten“ aus. Konservative Kritiker werden immer als „Populisten“, „Pack“ usw. bezeichnet. Konservative Mitbürger werden aufs übelste beschimpft und aus dem demokratischen Prozeß ausgeschlossen. Verwöhnte Linksliberale, die den Staat für sich beanspruchen, stellen sogar schon die Demokratie in Frage, wenn sie nicht die Wahlergebnisse bekommen, die sie haben wollen. So wollten einige schon den älteren Mitbürgern, das Wahlrecht absprechen, weil durch die Wahl der Alten mehr konservative Interessen gewählt wurden wie etwa der EU-Ausstieg Großbritanniens. Wir verlieren unsere Freiheit, weil Menschen nicht mehr frei sagen, was sie denken, aus Angst den Job zu verlieren. Es gibt zu viele Denkverbote. Gutmenschentum verbietet den Menschen, sich wirklich frei ihre Meinung zu bilden. Daher ist zwingend zu unterscheiden zwischen einem #gutmensch und einem wirklich guten Menschen, der Gutes tut.

Daher ist jeder Mensch eingeladen, die Spielchen offizieller religiöser und staatlichen Quellen in Frage zu stellen und sich an der verbindlichen Richtschnur der Bibel neu zu eichen Die Bibel ist die finale Autorität, die uns sagt, was gut und böse ist. Die Bibel ist Gottes Wort und dazu da uns zu korrigieren. Die Bibel korrigiert uns und nicht wir die Bibel.

Niemand sollte sich anmaßen, sich selbst als #gutmensch auszurufen. Erst sollten wir uns einmal anhand der Bibel fragen, was gut vor dem Angesicht Gottes ist. Gutestun im christlichen Sinne heißt auch, daß wir Dinge tun, die ein politisch korrekter #gutmensch niemals tun würde.

„denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ 1. Tim. 2:3,4.

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