Jun 30 2018

Ingo Breuer

Mehr als 6500 Menschen euthanasiert in den Niederlanden im Jahr 2017

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Wieder einmal zitiere ich das Magazin „Sword of the Lord„. Dort wird berichtet über die Zahl von euthanasierten Menschen in der Niederlanden. Insgesamt 6585 Fälle im Jahr 2017. Das sind 8% mehr als im Jahr 2016 mit nur 6091 Fällen von Euthanasie. Schleichend schreitet der Tod – und die Kultur des Todes – voran.

In ihrer intellektuellen Überhöhung halten sich viele europäische Länder für die Musterschuler und Welt-Oberlehrer in Sachen Menschenrechte, Sozialisierung und staatl. Organisation. Da gehen solche Zahlen schnell unter und werden unter den Teppich gekehrt. Wollen wir noch reden von lebensmüden Jugendlichen, die bereits Nachfrage melden nach assistiertem Selbstmord? Wollen wir noch reden von den legal getöteten Babies im Mutterleib?

Viele wollen gerne ihre hochheiligen Nasen rümpfen über die „unterentwicketlten“ Staaten, die noch das Lebensrecht mehr achen als wir. Aber wir kaputt ist die Kultur des Todes:

Wirst du nicht verhütet, wirst du abgetrieben.

Wirst du nicht abgetrieben, kann man dich in einigen Ländern legal noch nach einer gescheiterten Abtreibung töten.

Bist du überhaupt geboren, dann mußt du schnellstens und frühest möglichst durchgereicht werden in staatliche Fremderziehung, wo dein Denken und Handeln reguliert wird. Das war das Ziel des Marxismus: Den Einfluß der Familie in den prägenden frühen Jahres des Kindes zu zerbrechen, damit die Staat so früh wie möglich mit Ideologisierung anfangen kann.

Gibt es irgendwo ausnahmsweise intakte Familien, dann müssen die Jugendämter die sofort bekämpfen dank Merkels Kinderklau-Paragraf BGB §1666 seit 2008.

Als Jugendlicher wirst du dann „aufgekärt“ damit die Kultur des Todes dann endlich in der nächsten Generation greift.

Bist du dann endlich lebensmüde aufgrund der unchristlichen Lebesnweise, steht dir bald frei, assistierten Selbstmord zu begehen.

Willst du dich nicht selbst euthanasieren, dann wirst du – wenn du dem System zur Last fälltst – bald euthanasiert werden.

Bist du endlich tot, wirst du natürlich verbrannt wie bei den nichtchristlich/nichtjüdischen Völkern, weil Marxisten nicht an die Auferstehung glauben. Daher keine Beerdigung. Abrahahm glaubte an die Auferstehung. Daher bereitete er seiner toten Frau Sarah eine Grabstätte. Er kaufte eine Höhle für Geld von den Völkern im verheißenen Land. Beerdigungen werden bewußt verteuert, damit man sie für zu teuer hält. Nur komisch: Warum sind im reichen Deutschland Beerdigungen zu teuer? In einem armen Land wie den Philippinen werden Tote überwiegend beerdigt. Die halten am Althergebrachten fest, und das müssen wir neu lernen.

Da es keine christlichen Ärzte gibt, die in ihrer Praxis Raum haben für Gewissensfreiheit, wird Töten zu einem lukrativen Geschäftsmodell – genauso wie Kinderklau, Asyl und Armut zu einer Industrie mit profitablem Geschäftsmodell geworden sind.  Das Töten wird dann salonfähig und akzeptabel, weil den Leuten vorgegaukelt wird, es sei „einvernehmlich“. Ärzte haben immer weniger Spielraum für Gewissensfreiheit: In vielen Ländern der Erde werden Ärzte verpflichtet – auch gegen ihr Gewissen – Abtreibungen durchzuführen. Wer sich hier auf Gewissensfreiheit beruft, der verliert schnell seine Erlaubnis und erlebt das Ende seiner Karriere und damit bleibt er auf immensen Kosten sitzen für Bildung und Praxisaufbau. Liberale Gesellschaft haben das Problem, daß sie die Gewissensfreiheit des einzelnen nicht respektieren, sondern das Denken der Leute einebnen und regulieren wollen. Die meisten westlichen Länder brauchen heute zusätzliche rechtliche Absicherungen der Gewissensfreiheit etwa für christliche Ärzte oder Apotheker, die sich nicht an der Kultur des Todes beteiligen. Leider wird immer unterstellt und dann verpflichtet, daß man an dieser Kultur des Todes mitmacht.

Was wir brauchen ist klares Schwarz-Weiß-Denken. Wir müssen wieder gut und böse voneinander unterscheiden. Jesaja 5:20!

Nur wenn etwas „einvernehmlich“ geschieht, ist es noch lange nicht richtig. Das scheinen viele nicht mehr zu verstehen. So berichtet auch der Fall in dem Artikel. Hier starb eine Frau gegen ihren Willen durch Euthanasie. Es wurde nur angenommmen, die Tötung sei einvernehmlich, als sie festgehalten wurde und die Injektion verabreicht wurde. Die Ärzte handelten nach „treu und glauben“. Hier wurde Sterbehilfe zur Todesstrafe für eine Unschuldige – in Europa.

Überlegen Sie einmal: Wohin führt das, wenn das so weitergeht?

Demnächst wird auch Geburt zum Geschäftsmodell nach dem Willen linksliberaler Parteien. Dank Leihmutterschaft und künstlicher Befruchtung können Babies im voraus bestellt werden. Die zahlenden Auftraggeber können sich dann ihr Wunschkind sicherlich per App konfigurieren. Wenn dann das Kind nicht so ist, wie bestellt, kann man sicherlich reklamieren und Ansprüche stellen. Fachanwälte für solchen Unfug sind bestimmt schon in Ausbildung.

Solche Überlegungen sollten es nur logisch und plausibel machen, daß 1) die Neuevangelisierung Europas, 2) der konservative politsche Ruck und 3) die vollständige Rückgängigmachung der liberalen Gesetzgebung der letzen Jahrzehnte keine Option oder Wunsch sind – sondern unsere Pflicht – sofern wir eine Zukunft wollen.

 

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