Jan 12 2019

Ingo Breuer

Selbstfahrende Autos

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Ich bin ein großer Fan von selbstfahrenden Autos. Autonomes Fahren ist pure Freude am Fahren. Wohlgemerkt, selbstfahrendes Auto bedeutet natürlich, ich selbst fahre. Autonomes Fahren bedeutet das, was es wortwörtlich besagt, daß ich selbst fahre – völlig unabhängig – ohne Mitwisserschaft oder Mittäterschaft Anderer. Ich bestimme, wo ich hinfahre, und keiner braucht das zu wissen und keiner braucht das zu kontrollieren oder irgendwelche Daten auszulesen oder irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen. Intelligentes Fahren, wie es von einigen Autofirmen beworben wird, bedeutet nicht das Vorhandensein teurer Assistenzextras, sondern der Appell an den gesunden Menschenverstand verantwortungsbewußter, mündiger, nüchterner, defensiv fahrender Bürger.

Ich fahre selber

Ich bin ein Kind der 80er Jahre, wo BMW noch Werbung machte mit dem Spruch „Freude am Fahren“, wo eine dezente aber klassisch designte Mercedes S-Klasse überzeugte, und wo große Chevrolet-Busse mit 12-Zylinder-Motor (Das A-Team) durch die Landschaft rauschten, Harry Fox mit einem großen Lincoln-Coupe durch San Francisco düste, Colt Seavers mit einem GMC Sierra Pick-Up-Truck Bösewichte verfolgte, Polizisten mit dem Chevrolet Caprice oder dem Ford Crown Victoria auf Streife waren, Walker Texas Ranger mit einem Dodge Ram unterwegs war, Michael Knight mit einem Pontiac Firebird Trans Am über den Highway brauste.

Sie allen fuhren selbst. Sie brauchten keinen Computer, der ihnen die Freude am Fahren vorenthält. Sie brauchten keine Cloud, aus denen Daten entnommen oder übergeben werden. Keiner von denen zahlte Maut an eine Toll Collect, die von einem kriminellen Stasi-Mann gegründet wurde, der u. a. eigentlich für den (Frei)Tod des Pastors Oskar Brüsewitz eine Gefängnisstrafe ableisten sollte.

Volksverblödung und Entmündigung durch Technokratie

Gewisse Hilfen für das Autofahren sind ja ganz angenehm, aber Themen wie Assistenzsysteme oder Autos, die dem Fahrer das Fahren komplett abnehmen, werden überbewertet und übertrieben.

Aus Assistent wird bald Betreuung. Aus Betreuung wird Bevormundung. Aus Bevormundung wird Überwachung. Aus Überwachung wird Entmündigung. Das ist das Gegenteil von intelligentem Fahren. Das ist Fahren für Blöde. Das ist totale Volksverblödung durch elitäre Technokraten. Ausgerechnet die angeblich aufgeklärten Bildungsbürger sind es, die jetzt vom Computer überstimmt, von Kameras überwacht, von künstlicher Intelligenz überlistet und willig auf Mobilität und freie Fahrt verzichtet und nur noch als bezahlender Zuschauer am Verkehr teilnehmen sollen.

Autofahren ist Ausdruck unserer Freiheit und Individualität. Es ist Ausdruck von Unabhängigkeit und nicht Abhängigkeit oder Interdependenz von irgendwelchen Datensystemen oder Überwachungsmechanismen.

Begriffe wie „autonomes Fahren“ sind Marketing-Lügen. Autonom heißt doch wortwörtlich, daß der Mensch selbst fährt ohne irgendwelche Hilfen und Abhängigkeiten. Die Lügner verkehren die Bedeutung ins Gegenteil und entmündigen den Fahrer. Aus Verkehrsteilnehmern werden dann Verkehrszuschauer.

Die Technokraten setzen auf die komplette Entmenschlichung und machen den menschlichen Verstand überflüssig. Schon rollen versuchsweise Taxis ohne Fahrer durch die Gegend und machen den Markt an öffentlichen Verkehrsmitteln kaputt. Wo sollen denn die bisherigen Fahrer am Arbeitsmarkt untergebracht werden?

Auch in Supermärkten ist dieser falsche Trend bemerkbar. Hier sollen bald Stationen zum Selbstabkassieren errichtet werden, wo man seine Ware selber scannt und dann bezahlt. Die Kassiererin kann sich dann eine andere Arbeit suchen. Wenn ich meine Ware selbst abkassieren soll („self check-out“), dann bitte ich darum, daß ein Arbeitsvertrag mit mir geschlossen wird durch den Händler und daß ich für die Zeit des Selbstabkassierens bezahlt werde.

Die Freude am Fahren will ich mir nicht nehmen lassen von irgendeinem Rechner. Die Technik muß dem Mensch dienen und nicht der Mensch der Technik. Eine Automarke wirbt seit langem mit dem Spruch „Vorsprung durch Technik“. Wird daraus bald „Vormund Technik“, die darüber entscheidet, ob wir fahren, wie wir fahren, wohin wir gefahren werden usw. ?

Alle Stellen, egal ob Unternehmen oder Regierungen, die irgendwelche Fahrprofile oder Daten über uns sammeln, müssen diese erst erbitten und den Datenlieferant – also sie und ich –  für die Informationen vergüten. So sollten Bürger zumindest ein Residualeinkommen verdienen, als Gegenleistung für die Daten, die sie liefern.

Freude am Fahren

In den 90er Jahren bin ich mit viel amerikanischer Country-Musik aufgewachsen. Chris Le Doux sang von der Cadillac Ranch. Das war kein selbstfahrendes Auto. Alan Jackson sang vom Mercury Blues. Das war kein selbstfahrendes Auto. Joe Diffie sang „There’s something women like about a pick up man“ („Da ist etwas, das Frauen an einem Pick-Up fahrenden Mann, gefällt“). Das war sicherlich kein selbstfahrender Pick Up, wo der Fahrer entmündigt als Zuschauer dumm in die Landschaft starrt. Toby Keith sang in „Big Ol‘ Truck“ auch nicht über so etwas. Steve Wariner attestiert dem Autofahren einen Therapie-Effekt für Leute mit gebrochenem Herzen in „Driving and Crying“. Selbst George Jones singt in „High Tech Redneck“ über einen Technik- affinen Hinterwäldler, der ein Weltklasse-Soundsystem in seinem Truck hat, aber das Fahren läßt er sich nicht vom Computer abnehmen. Er braucht auch kein fahrerloses Taxi von Google, Apple oder Uber. Das mag sich auf den einspurigen, teils ungeteerten „backroads“ von Tennessee und Kentucky verirren oder ewig im Kreis fahren. In manchen Tälern stimmt dann die GPS-Verbindung nicht und ein guter Regen kann so manchen Bach entstehen lassen, der dann mal gerade die Straße quert. Der wird sicherlich nicht bei Google Maps hinterlegt sein. Wer sich vom Google Taxi dann zu einer ländlichen Kirche fahren läßt, wird dann mitten im Wald ausgesetzt. Eine Baptistenkirche bei Cookeville, Tennessee war mit falschen Koordinaten bei Maps hinterlegt. Die ursprünglichen Koordinaten zeigten auf ein unbewohntes Waldgebiet. Ich habe eine Korrektur der Koordinaten beantragt, die von Google auch akzeptiert wurde.

Verkehrserziehung

Es geht eben nicht ohne den Menschen. In den Schulen sollte besser eine gute Verkehrserziehung stattfinden statt linke Ideologisierung. Eine Lektion defensives, vorsichtiges Fahren wäre da sinnvoller. So sollte etwa die linke „Amadeo-Antonio- Stiftung“ komplett aus den Schulen verbannt werden mit ihren hetzerischen Handreichungen in denen vor „völkischen Siedlern“ im ländlichen Raum (christliche Mütter, Mädchen mit Zöpfen und langen Haaren …) gewarnt wird. Die meisten Kultusministerien sollten dringend mehr „völkische Siedler“ einstellen – als solche werden konservative Bürger beleidigend beschimpft durch die Stiftung,

Der Unterricht sollte direkt von der Polizei gemacht werden in Form von sinnvoller Verkehrserziehung. Eine gute Straßen-Verkehrserziehung ist wichtiger als die Verkehrserziehung einer anderen Art, besonders dann, wenn diese Verkehrserzieher ausgesprochene Gegner christlicher Lebensvorstellungen sind und meinen, sie können den Klassenraum nutzen, um Gott zu verspotten, christliche Werte hetzerisch negativ zu verreißen, den Elternwillen christlicher Eltern übergehen und ihre Vorstellungen von Freizügigkeit jungen Menschen aufoktroyieren ohne Wenn und Aber.

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