Wie ich zum Glauben an Jesus Christus kam …

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Ein Zeugnis meiner Bekehrung

Wie kühles Wasser für eine dürstende Seele,

so ist eine gute Botschaft aus fernen Landen.

So wie hier in Sprüche 25:25 beschrieben, wirkte die klare Verkündigung des Evangeliums auf mich ein, als ich die Botschaft von der rettenden Gnade Gottes zum ersten Mal wirklich zu Herzen nahm.

Aufgewachsen bin ich in einer eher katholischen Gegend von Deutschland, wo bibeltreue Verkündigung eine Seltenheit ist und alles Nicht-Katholische oft pauschal als „Sektiererei“ abgestempelt wurde. Ich muß aber sagen, daß ich in der frühren Kindheit auch positive Impulse aus dem katholischen Umfeld bekam. Ich danke Gott für eine Mutter, die mich zu beten lehrte. Ich danke Gott für Eltern, die mich in die Hl. Messe und in Grundlegendes über den christlichen Glauben eingeführt haben. Ich kann mich erinnern, daß ich im Alter von 8 oder 9 Jahren das Matthäusevangelium und das Buch der Sprüche gelesen habe und es mich zu Tränen rührte. Jedoch als ich weiter aufwuchs, wurde bedingt durch säkulare Schulbildung und entchristlichende Gesellschaftsströmungen der Glaube an Christus immer weiter verdrängt bis zu dem Punkt, daß mich Mitschüler am Gymnasium zur Abwahl des Religionsunterricht drängten, weil dann durch eine Stundenplanänderung mehr Freizeit für sie heraussprang. Leider habe ich damals diesem negativen Gruppendruck nachgegeben. Ich danke Gott, für Religionslehrer, die im Klassenraum den Unterricht mit Gebet beginnen wollten und dafür Flak von den Schülern bekommen haben. Ich danke Gott, für Religionslehrer, die entschieden gegen Abtreibung und Konsumwahn waren. Aber dann geschah etwas: Als ich ca. 17 Jahre alt war, merkte ich, daß mir etwas im Leben fehlte. Ich fühlte mich innerlich leer, orientierungslos und unzufrieden. Ich wußte nicht, wofür ich lebte und wo das alles hinführen soll in Zukunft?

Da ich ein Kurzwellen-Radiogerät besaß konnte ich Radiostationen aus aller Welt empfangen. Darunter auch den christlichen Radiosender WWCR (Worldwide Christian Radio) aus Nashville, Tennessee in den USA. Dort hörte ich aber meist nur die Countrymusik-Sendungen und nicht die christlichen Programme. Doch eines Tages während eines Urlaubs in Mallorca konnte ich die innere Unruhe nicht mehr aushalten. Während alle anderen Touristen aßen und tranken und ihre Freude hatten, konnte ich dieses oberflächliche Treiben nicht mehr ertragen. Irgenwie war ich innerlich aufgeriben und ich wußte nicht, was es war. Da ging ich allein zurück ins Hotelzimmer und sprach ein einfaches Gebet zu Gott – das erste Gebet seit was-weiß-ich-wie-lang -, daß Er mir den Weg zeigt und mich in alle Wahrheit führt und mich von dieser inneren Leere und Unruhe befreit. Wie der Prediger konnte ich nur sagen: „O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! spricht der Prediger. Alles ist nichtig. Was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne? (Prediger 1:2,3) Doch dieses Gebet ließ der Herr nicht unbeantwortet.

Ich schaltete umgehend mein Radio ein zu den christlichen Programmen von WWCR. Als ich die Botschaft von Jesu zum ersten Mal richtig mit offenen Ohren und offenem Herzen hörte, das war wie ein erfrischendes Glas Wasser nach langem Durst. Ich hörte von Gottes Liebe: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verlorengeht, sondern ewiges Lebenhat.“ (Joh. 3:16) Vorher hatte ich dieses Wort nie gehört. Ich hörte, daß Gott Gebet erhört: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihn zuteil werden, was immer er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, daß ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden! (Mk. 11:22-24) Auch hörte ich, daß Gottes Wort unfehlbar ist keine Lüge darin ist: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“ (2. Tim. 3:16,17) Vorher habe ich in der Schule und in den Medien immer nur das Gegenteil gehört, daß die Bibel nur ein Märchenbuch sei, eine Menschenerfindung voller Widersprüche und überholten Konzepten und daß diejenigen, die an sie glauben, – ich zitiere – „bescheuert“, „ignorant“ und „rechthaberisch“ sind. Auch hörte ich durch WWCR zum ersten Mal, Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (Joh. 3:3) Ich hatte damals keine Ahnung, was es bedeutet von neuem geboren zu werden, aber ich wollte unbedingt wie neugeboren sein. Ich kannte nur die Traditionen der katholischen Kirche, aber ich hatte keine Ahnung von dem, was Jesus da sagte. Es kam mir irgendwie vor, als wurden mir die wichtigsten Dinge von Gott vorenthalten. Auch hörte ich zum ersten Mal die Worte Jesu: Nein, sage ich euch: sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen! (Lk:13:3) Umkommen? Und ich hörte dann auch folgendes zum ersten Mal: Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offb. 20:15) Ich wunderte mich, ob mein Name dort geschrieben stand im Lebensbuch des Lammes Gottes.

Langsam wurde mir klar, ich fühlte mich innerlich unruhig und leer, weil ich verloren und ohne Gott war. Taufe, Kommunion und Firmung haben daran nichts geändert, weil das alles nur äußerer Formalismus war, aber es war kein rettender Glaube in mir. Jesus ist nicht an religiösem Formalismus interessiert (Mt. 23:25-28). Er hat stets dagegen gepredigt (Mt. 12:1-8, 15:1-9) und den Unglauben der Menschen gescholten (Mt. 14:31, 17:17, Joh. 12:37-50). Unglaube war auch meine Sünde. Jesus hatte kein Interesse an den religiösen Werken der Pharisäer, aber wenn jemand bereute und an Ihn glaubte, dann war Freude im Himmel darüber (Lukas 15) und es kam zu großartigen Bekehrungen (Lukas 19:1-10) und zur Vergebung von Sünde (Joh. 8:3-11). Auch das hatte ich nötig.

Dann bemerkte ich, wie Gott anfing, in meinem Leben zu handeln und mich zu ihm zu ziehen (Joh. 6:44). Als ich durch die Kölner Innenstadt ging, wurde ich plötzlich von einem Menschen angesprochen und wollte wissen, ob ich Jesus schon in mein Leben aufgenommen hatte. Interessiert hörte ich ihm zu. Er war ein Prediger und er erzählte von seiner Bekehrung. Dann wollte er, daß ich ein Sündergebet nachspreche, und dann sei ich auch echter Christ. Ich betete mit ihm, aber merkte keine Veränderung. Da alte Sündenlast war immer noch da. Auf dem Heimweg warf ich die kleine Karte mit seiner Adresse weg. Ich wußte nicht genau, was ich davon halten sollte.

Ich schaltete den Fernseher ein und sofort als das Bild aufflimmerte, sah ich eine Reportage über die Südlichen Baptisten in den USA und ihre Kampagne „Wahre Liebe wartet“. Die Botschaft ist, daß Christen enthaltsam sein sollen vor der Ehe und keusch in die Ehe eingehen sollen. Dieser Botschaft konnte ich innerlich nur zustimmen. Ich wahr froh zu hören, daß es noch Christen gab, die auch in dieser Zeit der Entchristlichung und des moralischen Zerfalls, fest auf Gottes Wort stehen und auch in der Frage der Ehe allein dem Ratschluß Gottes folgten. Das wollte ich auch. Aber ich war sehr entrüstet darüber, wie negativ die deutschen Medien diese Christen als „rechte Fanatiker“ und „Frömmler“ schlechtredeten. Dazu hatten sie kein recht. Da kamen unbegründete Diffamierungen gegen bibeltreue Christen ans Tageslicht, weil sie sich wagten, die politisch korrekten, liberalen Werte der aufsässigen Studentengeneration der 60er Jahre zu ignorieren. Als ich das im Fernsehen sah, wurde mir klar, auf wessen Seite ich stand. Ich wollte auf die Seite Christi und nicht auf die Seite der Spötter (2. Mo. 32:36, Josua 24:15, Psalm 1).

Zu etwa derselben Zeit erhielt ich eine Einladung des amerikanischen Soldatensenders AFN (American Forces Network) zu einem Besuch des Studios in Frankfurt aufgrund eines Wettbewerbs an dem ich teilnahm. Ich wunderte mich, warum gerade ich. Das Radio hatte irgendwie eine besondere Funktion bekommen, denn dadurch hörte ich die Verkündigung von Gottes Wort . Die USA hatten eine besondere Funktion bekommen, denn von dort sendete die christliche Station. Die englische Sprache hatte eine besondere Funktion bekommen, den alles was ich hörte, war auf Englisch. Der Besuch bei dieser Radiostation hatte mir das richtig deutlich gemacht.

Mit dem Verstand hatte ich mich für das Christsein entschieden, aber wie sah es in meinem Herzen aus. Eine rein intellektuelle Entscheidung für Christus errettet keine Seele vor der Hölle. Wir müssen aus Gott geboren werden und es genügt nicht nach dem Willen des Fleisches nur irgendeine Entscheidung für Christus zu machen. Auch hier gab mir der Herr Klarheit. Ich kann Gewißheit meiner Errettung haben, denn es heißt in Römer 8:16 „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.“ Immer wieder suchte ich den Herrn im Gebet, aber ich fand nicht direkt diese Gewißheit, daß, wenn ich sterben würde, ich auch in den Himmel gelangen würde. Deshalb war ich eine Zeitlang ungewiß, ob ich erlöst war oder nicht. Ich glaube, wenn man seine Sünde bereut und an das vollkommene Erlösungswerk Christi glaubt, dann muß man innerlich etwas merken. Der Geist Gottes nimmt doch dann Wohnung in uns und füllt all diese Leere aus und gibt uns Trost und Beistand (Römer 5:5, Joh. 14:16,17). Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; …“ (1. Joh 5:5) Der weiß gewiß, daß er ein Kind Gottes ist. Der braucht nicht zu spekulieren oder zu vermuten, sondern er ist sich völlig gewiß. Ca. März 1995 als ich zu Hause war und betete kam diese Gewißheit auch zu mir. Ich hatte mein Leben dem Herrn vorbehaltlos übergeben und seitdem bin ich meiner Errettung gewiß. Preis den Herrn! Sofort hatte ich das Verlangen, anderen davon zu erzählen, denn jetzt hatte ich Friede mit Gott. „Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen …“ (Rö. 5:1) Ich kam mir wirklich wie begnadigt vor und ich wußte, daß ich meine Ewigkeit nicht in der Hölle zu verbringen brauchte. „Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden.“ (Römer 5:9) Mir war auch klar geworden, daß der Herr sein kostbares Blut geben mußte für meine Rettung. Niemand könnte erlöst werden von den Konsequenzen der Sünde, wäre nicht das Blut Jesu vergossen worden (Heb. 9:22). Das war der Preis für unsere Erlösung (1. Pe. 1:18,19), denn der Herr hat die Strafe für unsere Sünde ans Kreuz getragen (1. Pe. 2:24,25). Er selbst war unschuldig, das Lamm Gottes, der sündlose Sohn Gottes.

Als mich der Herr errettete durch seine Gnade, veränderten sich viele Dinge in meinem Leben. Meine Meinungen und Überzeugungen änderten sich (Römer 12:2). Vorher war ich für Abtreibung, nun dagegen. Vorher glaubte ich an Evolution, nun an den biblischen Schöpfungsbericht. Auch überführte mich der Heilige Geist wegen einige Bücher, die gottlos waren (von Stephen King). Die gingen ins Altpapier oder in den Reißwolf. Eine leere Jack Daniels-Whiskyflasche, die ich besaß, ging ins Altglas. Gott will unsere Heiligung (1. Thess. 4:3) und deshalb müssen sündhafte Gewohnheiten und Gegenstände weichen. Das Großartigste ist, daß Gott uns die Kraft dazu gibt. Er allein kann das Herz verändern. Bloße Religiösität und äußerlicher Formalismus kann das nicht. Vor meiner Bekehrung war ich fernsehsüchtig. Die Flimmerkiste wurde eingeschaltet, sobald ich nach Hause kam. Nach meiner Bekehrung fiel mir auf, daß mich die Spielfilme und Shows nicht im Geringsten interessierten. Der Herr machte mir sogar bewußt, wie der Teufel die Menschen durch die „elektronische Kanzel im Wohnzimmer“ verführt und sie zur Sünde verleitet. In den vergangenen Jahre wurde ich somit Zeuge, wie der Satan die öffentliche Meinung durch subtile Suggestion meist durch das Fernsehen dazu verführte, die Sünde Sodoms und Gomorrahs als einen „alternativen Lebensstil“ zu akzeptieren. Etliche andere Beobachtungen habe ich gemacht, die ich an dieser Stelle nicht erwähnen kann, aber es genügt zu sagen, daß es sehr trefflich ist, wenn auf vielen Satellitenschüsseln die Aufschrift „SatAn“ zu finden ist. Für die einen ist dies die Abkürzung für Satelliten-Antenne, für die anderen ist das der Name für den wahren Betreiber der Massenmedien.

Nach meiner Bekehrung hatte ich auch sofort, das Verlangen, einer Gemeinde anzugehören, die bibeltreu ist und nur aus getauften Gläubigen besteht (Apg 2:37-47). In einer katholischen Gegend war dies nicht sehr einfach. Ich wollte die katholische Kirche nicht besuchen, weil sie nicht die Dinge lehrte, die mir aus Gottes Wort bezeugt wurden. Mein Heiliger Vater sitzt nicht in Rom, sondern auf Seinem himmlischen Thron. Weihwasser, Kerzen, Marienverehrung, Heiligenverehrung, Meßopfer, uvm. fand ich nicht in Gottes Wort. Auch lernte ich, daß die katholische Kirche die wahre Gemeinde Jesu verfolgt hatte, als Ketzer brandmarkte und sie während der Inquisition brutal abschlachtete. Außerdem kann die wahre Gemeinde keine Staatskirche sein. Die Ehe von Staat und Kirche war die Sünde Kaiser Konstantins und seit seiner Herrschaft gibt es das Phänomen, das Christen Christen verfolgen. Die Bibel sagt, daß die Hure Babylon, die trunken ist mit dem Blut der Heiligen, ihren Sitz auf einer Stadt mit sieben Hügeln hat (Offb. 17:9). Damit war Rom gemeint. Entweder ist die katholische Kirche diese Hure Babylon (Babylon ist der Ursprung des Götzendienstes, siehe Genesis 10:8-10) oder sie ist Teil des religiösen Systems, das aus Babylon entspringt. Letztendlich haben viele Religionen babylonische Elemente übernommen. Religion ist ja immer ein Feind des wahren wiedergeborenen Christentums gewesen.

Für jemanden, der nicht zu irgendwelchen „christlichen Kreisen“ gehörte und durch die Predigt einer entfernten Radiostation zum Glauben gekommen war, wurde es zu einer hartnäckigen Suche nach einer biblischen Gemeinde. Aber auch hier war der Herr mit mir. Dem Prediger, den ich regelmäßig hörte, schrieb ich einen Brief und sagte ihm von meinem Neuen Leben mit Jesus und daß ich so gut wie gar keinen Kontakt zu anderen wiedergeborenen Christen hatte. Dieser Prediger reichte meinen Brief weiter an eine Frau aus dem Unterstützerkreis des Radioprogramms. Wir hatten regelmäßigen Briefkontakt und konnten uns über wichtige Dinge des christlichen Lebens unterhalten. Es war gute Gemeinschaft unter Christen. Leider ist unter Christen auch nicht immer eitel Sonnenschein. Es kam später zu schweren Enttäuschungen und Desillusionen über eine gewisse Gruppe von Baptisten und die Art, wie sie mit Menschen umgehen, die nicht wie ein Papagei alles nachplappern und nachbeten. Aber wir dürfen die Fehler in den lokalen Gemeinden und das menschliche Element nicht Gott zum Vorwur machen, sondern alles Gott bekennen und Ihn anrufen um Seine Gnade. Wir sind Brüder und Schwestern im Herrn. Das Blut Jesu macht uns sozusagen blutsverwandt. Da ich in Deutschland nur wenig Gemeindekontakt gefunden hatte, mußte ich wohl annehmen, daß mich der Herr bewußt in die USA führte und deshalb wurde ich auch in einer Gemeinde dort getauft. Die Taufe ist selbst kein Mittel zur Erlösung, sondern ein Gerhorsamsschritt, den wir tun, nachdem wir Jesus Christus als unseren Herrn angenommen haben. Nur Gläubige werden getauft durch Untertauchen im Wasser. Das ist die biblische Art zu taufen. Durch die Taufe bekennen wir öffentlich, daß wir mit Christus gestorben sind (begraben im Wasser) und mit Ihm auferstanden sind (aus der Taufe gehoben) (Rö. 6:1-14). Im März 1998 wurde ich also getauft. Im November 2000 bin ich dann in die USA ausgewandert. Während einer langen Wartezeit im Amsterdamer Flughafen fand ich dort einen Gebetsraum. Dort fand ich für einige Zeit Ruhe von dem Lärm und dem Gedrängel im Terminal und ich fing an zu beten. Als ich aufblickte sah ich die Kanzel im Gebetsraum und zum ersten Mal kam mir der Eindruck ins Herz, daß ich diese leere Kanzel füllen mußte um das Evangelium zu verkünden. Zuerst unterdrückte ich diesen Gedanken, weil ich mir das irgendwie nicht richtig vorstellen konnte. Erst im Juni 2002 habe ich es dann meiner Gemeinde gesagt, daß der Herr mich zum Prediger berufen hat, um sein Wort zu verkündigen.    Ingo Breuer

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