Wie sehen die Gottesdienste aus?

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Pine Haven Baptist Church

Wir loben Gott durch geistliche Lieder. Wir beten gemeinsam für die verschiedenen Anliegen, die dargebracht werden. Das gemeinschaftliche Gebet hat eine wichtige Rolle. Wir erwarten Wegweisung aus der Predigt, die zentral im Gottesdienst ist. Es gibt keine feste Liturgie, denn diese Praxis ist nicht in der Bibel zu finden, und Jesus selbst warnt vor leeren Wiederholungen in Mt. 6:7. Im Gottesdienst wollen wir der Führung des Heiligen Geistes freien Raum geben und den Geist nicht durch Formalismus und Ritualismus dämpfen. Es gibt kein Meßopfer, denn Christus ist einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden (Heb. 9:28), deshalb ist kein weiteres Sühnopfer für Sünden erforderlich.  Es gibt ein Abendmahl, indem wir an Christi stellvertrtenden Tod gedenken.

 Wir glauben, daß Gott Prediger beruft und ihnen eine Botschaft für die Gemeinde aufs Herz legt. Durch die Predigt wird die frohe Botschaft von Jesus Christus verkündigt. Es wird gelehrt, was Jesus uns anbefohlen hat und Sünder werden dadurch zur Buße gerufen. Das Mahl des Herrn wird regelmäßig gehalten. Bei vielen Gemeinden ist es gängige Praxis, daß dem Gottesdienst die Sonntagsschule vorgeht. Die Sonntagsschule ist ein biblischer Unterricht, der dazu dient, Gottes Wort thematisch oder Vers für Vers zu lehren. Weiterhin gibt es oft einen Gottesdienst am Sonntagabend sowie Bibelstunde, Hausbibelkreise und Gebetsabende während der Woche. Die Gemeinde lebt von der Gemeinschaft. Austausch mit Brüdern und Schwestern im Herrn bringt oft Rat, Hilfe und Trost. In manchen Gemeinden gibt es auch Hauskreise. Hier trifft man sich zum Bibelstudium, zum Austausch und zum Gebet im eigenen Haus in einer Kleingruppe. Hauskreise sind auch eine Möglichkeit zur Evangelisation für Entkirchlichte. Hauskreise sind oft der Grundstein für neu entstehende Gemeinden. Der Gottesdienst ist auch geprägt von den Zeugnissen der Gläubigen. Wem der Herr etwas aufs Herz legt, der ist frei, es vor der Gemeinde zu sagen. So geben viele Gläubige Zeugnis von Dingen, die sie mit dem Herrn erfahren haben. Baptisten sind besorgt um die Seelen ihrer Nächsten. Nicht selten kommt es vor, daß deshalb während des Gottesdienstes die Gläubigen diejenigen, die noch nicht erlöst sind, ansprechen und etwa fragen „Möchtest Du errettet werden?“ oder „Wenn du heute sterben würdest, bist du dir sicher, daß du in den Himmel gelangst?“ Es gibt keine größere Freude, als zu hören, daß eine Seele errettet worden ist durch die Gnade Gottes. Die meisten Gemeinden haben eine Bußbank in ihren Versammlungsorten. Damit wird dem Sünder die konkrete Gelegenheit gegeben, hier und jetzt sein Leben dem Herrn Jesus zu übergeben. Viele Gläubige können sich deshalb stets an den Ort und den Zeitpunkt ihrer Erlösung erinnern. Die Bußbank gibt aber auch der ganzen Gemeinde Gelegenheit, vor dem Herrn zu knien und ihn anzubeten, denn Gottes Haus ist ein Bethaus.

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