Archiv für das Tag 'Protestbrief'

Okt 05 2010

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Ingo Breuer

Gewissensfreiheit in Europa unter Angriff

Abgelegt unter Lebensrecht

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Nach einem Entwurf, der vor dem Europarat diskutiert wird, gibt es in Europa scheinbar das Problem von “unregulierter Gewissensverweigerung”. Radikale Feministinnen wie die Britin Christine McCafferty wollen europaweit die Gewissensfreiheit regulieren, damit es überall Zugang zu “sicheren und legalen” Kindestötungen im Mutterleib gibt. Den linken Bürokraten scheint es ein Dorn im Auge zu sein, daß es noch Gesundheitsdienstleister gibt, die an religiöse und ethische Werte gebunden sind, d. h., sie führen zum Beispiel keine Abtreibungen durch. Der Entwurf von Christine McCafferty – Women’s access to lawful medical care: the problem of unregulated use of conscientious objection – sieht vor, daß alle Gesundheitsdienstleister verpflichtet werden, die gleichen Leistungen zu erbringen, die als legal gelten, ganz egal welche moralischen Überzeugungen sie haben. Es ist ein Problem, daß Menschen immer häufiger gezwungen werden, gegen ihr Gewissen zu handeln, um bloß ihren Arbeitsplatz zu behalten. Unter McCafferty’s Entwurf kann ein christlicher Gesundheitsdienstleister gezwungen werden, Kindestötungen im Mutterleib oder Euthanasie durchzuführen. Das moralische Gewissen des Einzelnen wird ersetzt durch europäische Regulierung. McCafferty träumt von einem europaweiten Beschwerdemechanismus und Aufsicht über Gesundheitsdienstleister, wenn diese eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern.

Füßchen eines Babies nach 10 Wochen.

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Aus diesem Grunde, können wir hier folgende Petitionen gegen den Entwurf von Christine McCafferty unterzeichnen. Niemand braucht sich anzumaßen, die Gewissensfreiheit anderer Menschen zu regulieren oder das Recht auf Gewissensverweigerung einzuschränken. Setzen wir ein Zeichen gegen eine kommende EU-Diktatur:

Für den Schutz des Gewissens in Europa

Petition gegen die Einschränkung der Gewissensfreiheit

Text des Entwurfs zur Regulierung der Gewissensfreiheit

Offener Brief an Christine Cafferty

Dear Ms. McCafferty:

I oppose your proposed limitations on the right to conscientious objection with regard to health and medical services. The problem in Europe is not lack of regulation but rather too much regulation. It is not the job of a European superstate to regulate every area of life. Therefore, I oppose such concepts as gender mainstreaming or promoting the killing of unborn babies under the guise of deceptive terms such as “reproductive health”. We all ought to know that abortions have nothing to do with health since an innocent life is being killed. Abortion is never safe because it always leads to health and mental consequences for the mother and the painful and brutal death of a child. Abortion is definitely not safe as long as abortion mills such as Marie Stopes or Planned Parenthood (IPPF) keep deceiving women about how “easy” abortion is, but they fail to explain to women the raw brutality of the procedure or at what early stage the young baby already has a heartbeat and developed body features. It would be better for Europe to become more family-friendly and child-friendly by supporting basic parental rights and traditional marriage and family as defined in the Bible.

I hope you will defend fundamental basic human rights such as freedom of conscience and the right to conscientous objection. Handing out abortificants or killing unborn babies, euthanizing the elderly or harvesting the brain dead for organ donations is objectionable. There is a God-given, unalienable right to act according to the dictate’s of conscience rather than the godless dictates of an intrusive highminded European bureaucracy that we neve voted for.

I, hereby, express my full opposition to the draft report on “Women’s access to lawful medical care: the problem of unregulated use of conscientious objection” dated May 21, 2010.

Sincerely,

Ingo Breuer

Gerne dürfen Sie dieses Schreiben als Mustertext verwenden und ebenso an McCafferty senden. Gedenken wir daran, daß unsere Grundrechte unveräußerlich sind. Kein EU-Bürokrat kann sie uns wegnehmen. Unsere Rechte sind uns von Gott gegeben. Staatliche Obrigkeit hat nur die Aufgabe, diese unveräußerlichen Rechte zu schützen, aber ist selber nicht autorisiert, Rechte zu gewähren oder zu verwehren. Denken wir an die Aussage in der Manhattan-Erklärung, die uns vor genau dem Fehler warnt, den Frau McCafferty macht. Jesus lehrt uns, daß wir dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott geben, was Gottes ist. Wir dürfen aber niemals gezwungen werden, dem Kaiser zu geben, was Gottes ist. In der Bibel lernen wir, daß Gott drei Autoritäten geschaffen hat. Zuerst die Familie, dann die nationale Regierung und dann die chistliche Gemeinde. Heute wird die Autorität von Familie und Gemeinde systematisch zerstört. Deshalb kann sich der Machtbereich des Staates ungehindert ausweiten. Wenn wir in Europa nicht langsam etwas gegen ausufernde Bürokratie und Entchristlichung unternehmen, wird die Geißel von Diktatur, Unmenschlichkeit und Totalitarismus wiederkehren. Das ist klar wie der helle Tag. In Österreich sind die Abtreibungsdienstleister schon so weit, daß sie Schläger anheuern, die Abtreibungsgegner, die vor den “Kliniken” demonstrieren, anpöbeln, schikanieren und bestehlen. Dies wurde bereits mit versteckter Kamera gefilmt.

Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, gegen die Einschränkung der Gewissens- und Meinungsfreiheit in Europa persönlich zu protestieren.

 

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